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Porsche fährt im Luxusmobil mit

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Fast 600 000 Euro teuer – ohne Porsche: Beim Morelo Empire Liner „Silverstone“ passt ein 911 in die Garage.Bild: dpa
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Düsseldorf In der Kategorie der Luxus-Liner zeigt Morelo den Palace erstmals der Öffentlichkeit. Er hat 205 PS, Acht-Gang-Automatik und optional eine Vorderachse, die im Vergleich zur Standardausführung 20 Zentimeter breiter ist, was Optik und Fahrstabilität zugutekommt.

Das Morelo-Flaggschiff gibt es auf den Basisfahrzeugen Iveco Eurocargo und Mercedes Atego. Bis zu 9,5 Meter lang, 2,4 Meter breit und 3,44 Meter hoch ist der Liner. Beim Modell Empire Liner Silverstone passt in die beheizbare Garage sogar ein 911 Cabrio. Das in Düsseldorf ausgestellte Fahrzeug kostet fast 600 000 Euro – ohne den Porsche.

Hymer stellt das Ergebnis der intensiven Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz vor: die B-Klasse Modern Comfort. Die Integrierten und Teilintegrierten sind die bisher einzigen Reisemobile, bei denen die von Mercedes entwickelte Triebkopfvariante des neuen Sprinter mit dem Chassis eines Reisemobilherstellers, dem SLC Chassis von Hymer, zusammenwächst. Unter dem elektrisch absenkbaren Hubbett mit 1,30 Metern Liegefläche bleibt eine Stehhöhe von 1,90 Metern. Der Grundpreis des Teilintegrierten auf Sprinter liegt bei 74 000 Euro.

Hatte im vorigen Jahr die Studie e.home von Dethleffs als erstes vollelektrisches Reisemobil auf dem Caravan Salon Aufsehen erregt, zeigt der Allgäuer Hersteller diesmal, wie Elektromobilität beim Wohnwagen Grundregeln außer Kraft setzen könnte. Der Dethleffs e.home coco ist der erste Caravan mit einem eigenen Elektro-Antrieb. Zwei Hochleistungsakkus und zwei Naben-Elektromotoren verleihen der Hängerachse Vortrieb. Ein elektronisches „Zugentlastungsmodul“ steuert die Motoren so, dass sich die Anhängelast am Kupplungskopf des Zugfahrzeugs auf einen definierten Wert reduziert. So sollen selbst kleinere Zugfahrzeuge schwere Anhänger ziehen können, deren Gesamtmasse weit über der zulässigen Anhängelast des Pkw liegt. In Kombination mit einem Elektro-Zugfahrzeug sollen so „praxisgerechte Reise-Reichweiten“ möglich werden.

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