Bußgeld droht
Auf Autobahn nicht grundlos auf mittlerer Spur fahren

In Deutschland gilt auf mehrspurigen Autobahnen ein eingeschränktes Rechtsfahrgebot. Was bedeutet das? Ab wann droht beim Fahren auf der Mittelspur ein Bußgeld?

Bild: dpa-infocom GmbH
Wer stur auf der mittleren Spur fährt, gefährdet den nachfolgenden Verkehr. Foto: Peter KneffelBild: dpa-infocom GmbH
Keine Freiartikel mehr in diesem Monat.

Bereits NWZ-Abonnent?

Jetzt anmelden

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Wer grundlos permanent den mittleren Fahrstreifen einer dreispurigen Autobahn nutzt, verhält sich nicht nur rücksichtlos, sondern gefährdet auch den Verkehr.

Wer andere dadurch behindert, riskiert ein Bußgeld von 80 Euro und einen Punkt in Flensburg. Darauf weist der Automobilclub von Deutschland (AvD) hin.

Gefährlich ist dabei etwa, dass die nachfolgenden Autos unter Umständen gleich mehrere Spuren wechseln müssen, um zu überholen. "Dazu muss ich immer links am Vordermann vorbeifahren", sagt Herbert Engelmohr vom AvD.

Zwar gilt generell auf mehrspurigen Autobahnen tatsächlich nur ein eingeschränktes Rechtsfahrgebot: Autofahrer dürfen hier die Mittelspur nutzen, auch wenn nur hin und wieder auf der rechten ein Fahrzeug unterwegs ist. "Doch das sollte kein Freibrief sein, um stur in der Mitte zu fahren, nur weil ganz rechts alle paar Kilometer ein Lkw unterwegs ist", sagt Engelmohr.

Das könnte Sie auch interessieren