Ostfriesland Es war der genau passende Rahmen, besondere Menschen für ihrbesonderes Engagement zu ehren: im Ständesaal der OstfriesischenLandschaft, wo sich über die Jahrhunderte verschiedeneStaatsoberhäupter die Klinke in die Hand gegeben haben, derfriesische Ausruf der Freiheit „Eala Frya Fresena“ an der Deckeprangt und die Porträts vergangener ostfriesischer Fürstenherunterblicken. Dort wurde am Dienstagabend die Auszeichnung„Mensch des Jahres Ostfriesland“ zum ersten Mal von derNordwest-Zeitung, der Emder Zeitung, des Anzeiger für Harlingerlandverliehen und ideell sowie finanziell von der OstfriesischenLandschaftlichen Brandkasse unterstützt.

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Zahlreiche Nominierte waren eingetroffen, um die Würdigung zuerfahren, die vielen heldenhaften Taten oder ehrenamtlichemEngagement oft verwehrt bleibt. Es sind Lebensretter unter ihnen,die durch ihr beherztes Handeln Menschen vor dem Tod bewahrt haben,und auch Menschen, die seit Jahrzehnten still im Verborgenenagieren. Jurymitglied Annie Heger fasste es gut zusammen: „EuerEngagement reicht von kurz und heftig bis lang und mit viel Geduld.“

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Ehrenamt ist der „Kitt der Gesellschaft“

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Egal, um welche Tat es geht, jede Art von Ehrenamt trage dazu bei,die Menschen zusammenhalten, betonte Ulrich Schönborn, Chefredakteurder Nordwest-Zeitung. In dem Zusammenhang sprach er vom „Kitt derGesellschaft. Denn die sozialen Netzwerke sind nicht Facebook,Twitter oder Instagram, sondern Sie – mit ihren Taten in denVereinen, Gruppen oder auch alleine.“

Hier ist die Geschichte über Hans-Gerd Ukena: Ehrenamt macht Spaß und gibt einem vielzurück

Schirmherr der Veranstaltung war der Präsident der OstfriesischenLandschaft, Rico Mecklenburg, der betonte, wie viel ärmer dieGesellschaft ohne das Ehrenamt wäre. Außerdem lieferte er dieErklärung, warum Ostfriesland auch hier eine Besonderheit darstelle:„Hier ist eine starke Verbundenheit mit der Region vorhanden. Dasist nicht nur gefühlt so, es gibt Studien darüber. DieseVerbundenheit mit Ostfriesland wirkt sich auf das Ehrenamt aus. DieLeute leben hier und wollen etwas für ihre Mitmenschen und dasMiteinander tun.“

Das trifft auch auf die diesjährigen Gewinner zu. Denn Hans-GerdUkena und Brunhilde Ringhoff sind in ihrer jeweiligen Gemeindediejenigen, die seit Jahrzehnten im verborgenen Arbeiten und das mitLeidenschaft tun – ohne ein Danke zu erwarten.

Das sind die Menschen des Jahres Ostfriesland 2022

Brunhilde Ringhoff ist in Wiesmoor nur als „Kümmerin“ oder als der„verlängerte Arm“ der Pastoren bekannt. Sie begleitet Menschen aufihrem letzten Weg und ist da, wenn jemand sie braucht. Denn, „dasist das, was ich kann – mich kümmern“, sagte sie, als sie amDienstagabend bei der Verleihung im Ständesaal der OstfriesischenLandschaft in Aurich ihre Urkunde und die verdiente Würdigung bekam.

Auch Hans-Gerd Ukena bekam einen großen Applaus. Ukena, der wegenseines unermüdlichen Engagements um die Freien TurnerschaftGroß-Midlum in der Gemeinde Hinte ausgezeichnet wurde, zeigte sichebenso überrascht über die Ehrung. Er betonte, dass es ihm immerwichtig war, dass der Verein nicht nur sportlich aktiv ist: „Es gehtum den sozialen Zusammenhalt.“ Diesen beweist er seit mittlerweile50 Jahren, in denen er ehrenamtlich aktiv ist.

Neben Ukena und Ringhoff waren jedoch auch die anderen NominiertenGewinner und bekamen die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Denn,wie Annie Heger treffend sagte: „Danke, dass das Boot derGesellschaft durch Euch nicht untergeht.“

Pia Miranda Redakteurin / Redaktion Aurich
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