Apen Ja, der Großteil der Ammerländer ist noch im Weihnachtsrausch, aber das neue Jahr kommt – und mit ihm auch der nächste Termin der „Meet & Greet Winter-Edition“ in Apen. Am Sonntag, 12. Januar, starten Thomas Bisgwa, Fotograf aus Hude, und sein Orga-Team pünktlich um 12 Uhr (bis 16 Uhr) die nächste Auflage der Winter-Sause für Auto-Fans und alle, die es mal werden wollen.

„Wir hoffen auf rund 300 Wagen“, sagt der Veranstalter der Benefiztreffs. Denn damit wäre – bei 300 Wagen mal zehn Euro Teilnahmegebühr – die Finanzierung einer Delfin-Therapie für einen Jungen namens Sascha gesichert. Um diese bemüht sich derzeit der Verein „Aktion Delphin“ in Oldenburg, den Bisgwa unterstützt. 6000 Euro konnten bereits gesammelt werden, nun geht’s an den Endspurt.

Delfin-Therapie

Seit 2015 organisiert Thomas Bisgwa in Apen regelmäßig Autotreffs zugunsten von Delfin-Therapien für Kinder mit Behinderungen. Sein Engagement entstand nicht rein zufällig. Bisgwa ist selbst ist Vater eines Sohnes mit Behinderungen und weiß um die Sorgen und die Anstrengungen der Eltern, ihren Kindern besondere Behandlungen wie Delfin-Therapien ermöglichen zu können. So entstand 2012 die Idee, mit einem Autoszene-Treff Spendengelder zu generieren. Erst war Oldenburg Schauplatz der Treffen. Dann, als der vorhandene Platz nicht mehr ausreichte, wurden die Veranstaltungen auf den Parkplatz von Möbel Eilers verlegt. Dort kommen nun immer im September Fahrzeug-Fans unter dem Titel „Midnight-Meeting“ zusammen. Ein Event, dass sich bereits als Familientreffen der Schrauber- und Tuning-Szene etabliert hat. Man kennt sich, man fachsimpelt und man zeigt, was man Vier- oder auch Zweirädriges zu bieten hat – vorausgesetzt, im Gefährt ist ein ordentlicher Motor platziert. Vor allem US-Fahrzeuge werden bei diesen Treffen gern gezeigt, aber auch Oldtimer und Motorräder.

Von Mustang bis GTI

Bei „Meet & Greet“ im Januar geht es (insbesondere aufgrund der Wetterverhältnisse) beschaulicher zu. Da viele alte Schätzchen über die Wintertage eingemottet werden, können sie nicht bestaunt werden – aber dafür treten ganz andere Gefährte in den Vordergrund. So etwa auf alt getrimmte Autos, denen die Besitzer den Lack abgeschliffen haben, oder Showcars und Ami-Pickups. Doch auch glitzernde Sciroccos, Mustangs oder GTIs werden neben den normale Serienautos von Audi bis Mercedes sicher vertreten sein.

Besucher

Die Besucher-Marke von rund 600 Fahrzeugen wie im September wird im Januar nicht geknackt. „Aber wir hoffen trotzdem auf viele Teilnehmer“, sagt der Organisator, der gemeinsam mit seiner Familie und seinen Mitstreitern auch einen Bratwurst- und Punsch-Verkauf organisiert, um die Spendenkasse klingeln zu lassen. Ein weiteres Rahmenprogramm wird es nicht geben, aber das, so hoffen die Organisatoren, wird die Auto-Szene und das Publikum nicht davon abhalten, für den guten Zweck aufs Gelände zu kommen.


  www.aktion-delphin.de 
Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
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