Vier Pflegeheime aus dem Ammerland konnten sich über eine besondere Auszeichnung für ihre Infektionsprävention freuen, wie der Landkreis Ammerland in einer Pressemitteilung bekannt gab. Dr. Matthias Pulz verlieh den Einrichtungen während einer Feierstunde das zweite EurSafety-Qualitäts- und Transparenzsiegel.

Ausgezeichnet wurden die Pflegeheime der Arbeiterwohlfahrt (AWo) in Rostrup und Rastede, die „Residenz im Grünen“ in Bad Zwischenahn sowie das Evangelische Altenzentrum in Westerstede. Insgesamt wurden 55 Pflegeheime aus der Region ausgezeichnet.

Vor zwei Jahren hätten elf Ammerländer Pflegeeinrichtungen das erste EurSafety-Siegel verliehen bekommen, heißt es in der Mitteilung weiter. Die vier jetzt ausgezeichneten Pflegeheime hätten sich mit Unterstützung des Kreisgesundheitsamtes weiter qualifiziert, um auch das zweite Pflegesiegel zu erlangen.

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Voraussetzung für die Verleihung sei eine erfolgreiche Umsetzung der Infektionsprävention gewesen. Die wichtigsten Inhalte waren dabei zum Beispiel die Handhygiene, die Versorgung chronischer Wunden und der Umgang mit multiresistenten Keimen. Kontrolliert worden seien diese Inhalte vom Gesundheitsamt.

„Wichtig ist es, die Hygieneabläufe in das tägliche Leben zu integrieren, so dass die Heime einerseits ihrer Rolle als Wohnstätte für die Bewohner gerecht werden, andererseits die auf Grund ihres Alters anfälligen Bewohner gut vor Infektionskrankheiten schützen. Dies ist den ausgezeichneten Pflegeheimen sehr gut gelungen“, sagte Dr. Elmar Vogelsang, Leiter des Gesundheitsamtes des Landkreises Ammerland.

Lange wird es nicht mehr dauern, bis die Wohnungen in der Seniorenwohnanlage für betreutes Wohnen an der Straße Am Rechter in Westerstede fertig gestellt ist. „Der geplante Einzugstermin ist der 1. Juli“, sagt Immobilienkauffrau Dörthe Kuck von der SeniorenConcept Bau GmbH während einer Baustellenbesichtigung vor Ort.

Zwölf Wohnungen entstehen in dem Gebäude, die alle barrierefrei ausgerichtet sind. „Es gibt zum Beispiel breitere Türen, ebenerdige Duschen, niedrig angebrachte Fenstergriffe und Schränke sowie einen Fahrstuhl vom Keller bis unter das Dach“, berichtet Wiebke Müller-Scholz, Pressesprecherin der SeniorenConcept Bau GmbH.

Besonders an dem Gebäude sei das Wohnkonzept, so Müller Schulz. Die zwölf Parteien würden neben den jeweiligen Wohnflächen auch über große Gemeinschaftsflächen im Erdgeschoss und dem ersten Stock verfügen. Dadurch könne sich eine Hausgemeinschaft entwickeln, die mindestens ein Mal in der Woche ein gemeinsames Programm habe.

Gestützt werde dieses Konzept von einer Betreuungskraft, die jeden Tag für eine gewisse Zeit vor Ort sei und die Bewohner im Alltag unterstütze. Als „gute Seele des Hauses“ könne die Betreuungskraft helfen, den Alltag zu organisieren, bei Behördengängen behilflich sein oder einfach nur nach dem Rechten sehen, beschreibt Müller-Scholz das Leben in der Wohnanlage.


  www.seniorenconcept.de 
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