APEN Mit einem selbst gebauten Gewächshaus begann die Erfolgsgeschichte. Redner würdigten insbesondere die Kreativität und Innovationsbereitschaft.

Von Sabine Kübler-Rüther

Apen „Kannst du mi ok mal so’n Gewächshus boon?“ wurde Werner Hollander damals gefragt – und eine pfiffige Geschäftsidee war geboren. Mit 350 Gästen, Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern, Geschäftsfreunden, Vertretern aus Politik und Wirtschaft wurde jetzt das 25-jährige Bestehen von Hoklartherm („Ideen aus Metall und Glas“) in Apen gefeiert.

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Werner Hollander, der tatkräftig unterstützt wird von Ehefrau Helma, ließ Anfangsjahre Revue passieren, die ersten Schritte des Duos Werner Hollander und Günter Klarmann mit der Fertigung von innovativen Gewächshäusern und die baldige Ausweitung auf Schwimmbadüberdachungen. Schließlich erinnerte er an Anfänge in Apen und eigene beruflichen Wege. „Wir wollten und wollen immer anders sein als andere“, sagte Hollander. Die Firma wuchs, die Mitarbeiterzahl ebenso wie der Kundenstamm.

Leitender Ingenieur Mirko Metjengerdes verwies auf Vielfalt und stetige Neuentwicklung von Produkten. So gab es für die Ammerländer nicht nur den 2. Platz beim Wettbewerb „Innovationspreis des Niedersächsischen Handwerks“, sondern auch den Bayrischen Staatspreis. Geschäftsbeziehungen reichen auch bis in die USA, Israel und Namibia. Derzeit sind 100 Mitarbeiter bei Hoklartherm beschäftigt, wobei Franz-Gerhard Otte während der Feier für sein 25-jähriges Engagement mit besonders herzlichen Worten gewürdigt wurde: „Es bleibt zwar in der Familie, aber die Firma würde in der heutigen Form so nicht dastehen ohne dich“, betonte Hollander.

Dieter Mester von der Handwerkskammer Oldenburg lobte: „Wir sind froh, dass sich eine Firma Ihrer Güteklasse in unseren Reihen befindet.“ Der Innovationsberater sprach die Fähigkeit Hollanders und seines Teams an, Signale des Marktes aufzunehmen, Kundenorientierung in Marketingkonzepten umzusetzen. Bürgermeister Hans-Otto Ulken stellte die Beharrlichkeit, Kreativität und Durchsetzungskraft Hollanders heraus und betonte, die Gemeinde werde weiterhin ein verlässlicher Partner sein.

Beifall bekam Hanna Strauß aus Bokel, die mit ihrem Mann Egon zu den ersten Kunden zählte und „op Platt“ davon berichtete: „Kiekt Se tofräen up all Ehr Gedoo – un denn alltiets sinnigweg wieter so“. Allerlei musikalische Glanzlichter setzten die Mühlenhof Musikanten, die bei der Feier ihrer Leiterin Helma Hollander natürlich nicht fehlen durften und mit riesigem Applaus für ihre stimmungsvollen Lieder bedacht wurden.

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