Rostrup 100 Plätze soll die neue Altenwohnanlage der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Rostrup haben, in zehn Doppelzimmern und 80 Einzelzimmern. Die Bauarbeiten laufen bereits seit einigen Wochen deutlich sichtbar, am Freitagvormittag wurde in Rostrup der Grundstein gelegt. Bauleiter Heiner Wortmeyer, Lothar Knippert, stellvertretender Bezirksvorsitzender der Awo, Hauptgeschäftsführer Thomas Elsner und Sozialreferent Paul Behrens füllten eine Zeitkapsel, bevor diese in den Grundstein versenkt wurde.

Knippert erläuterte zuvor vor zahlreichen Gästen die Planung. Nach dem ersten Bauabschnitt soll im zweiten Schritt die bestehende Altenwohnanlage nebenan neu genutzt werden. Dort sollen 25 Seniorenwohnungen entstehen, eine Tagespflege mit ambulanter Betreuung und eine Sozialstation sind ebenfalls geplant.

17 Millionen Euro will die Awo bis 2020 insgesamt in Rostrup verbauen, so Knippert, der erste Bauabschnitt soll im November 2018 fertig sein. 80 Fachkräfte, von Pflegepersonal über Therapeuten bis zu Arzthelferinnen sollen sich um die Betreuung der Bewohner kümmern. Knippert lobte die Zusammenarbeit mit Gemeinde und Landkreis, hatte aber auch Wünsche. Die Barrierefreiheit, die sich konsequent durch den Neubau ziehen soll, würde die Awo gerne auch vor der Tür fortgesetzt sehen. Sie hofft auf eine Tempo-30-Zone, eine Querungshilfe, ein Bodenleitsystem und eine farbliche Trennung von Fuß und Radweg.

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Über Tempo 30 müsse der Landkreis entscheiden, antwortete Bürgermeister Arno Schilling, bei allen weiteren Wünschen werde die Gemeinde die Awo gerne unterstützten. Rostrup bekomme ein prägendes neues Bauwerk, so Schilling. Die Awo baue ein Vorzeigeobjekt. Er hob die besondere Lage nah am See hervor. Nicht umsonst hätten einige Bewohner der inzwischen abgerissenen Awo-Wohnungen diese nicht gerne verlassen. Dennoch habe die neue Wohnanlage entstehen müssen – sie sei im Interesse der Allgemeinheit.

Die Awo hatte den Bewohnern der alten Gebäude aus den 1970er Jahren vor dem Neubau gekündigt und zugesichert, sie bei der Suche nach neuen Wohnungen zu unterstützen. Nicht alle alten Mieter waren damit einverstanden, mindestens eine der Kündigungen ging vor Gericht – was auch zu einer Verzögerung der Abrissarbeiten führte.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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