Wiefelstede /Nuttel Auf Vorschlag der Gemeindeverwaltung hat der stets nicht öffentlich tagende Wiefelsteder Verwaltungsausschuss beschlossen, drei der insgesamt fünf für die Unterbringung von Flüchtlingen im Jahr 2016 angeschafften Wohncontainer wieder zu verkaufen. Das gab Bürgermeister Jörg Pieper in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates in Nuttel bekannt.

Die Mobilheime waren damals für rund 220 000 Euro angeschafft und auf der gemeindeeigenen Fläche an der Straße „Am Brinkacker“ nahe der Kläranlage aufgestellt worden. Immerhin: Zu Spitzenzeiten hatte die Gemeinde mehr als 300 Flüchtlinge unterzubringen. Derzeit sind lediglich noch zwei der Container bewohnt – nicht von Flüchtlingen, sondern von Menschen ohne Obdach. Am Freitag sollte es ein weiteres Gespräch über den Verkauf mit einem Interessenten geben, erklärte Bürgermeister Jörg Pieper.

„Die Wohnsituation von Flüchtlingen hat sich in der Gemeinde deutlich entspannt“, erklärte am Freitag Sigrid Lemp, Leiterin des Fachbereichs II „Arbeit, Familie und Soziales“ im Rathaus. Zu Spitzenzeiten hatte die Gemeinde 47 Wohnungen für ihre Unterbringung angemietet, heute sind es noch 33. Auch die beiden von der Gemeinde angekauften Wohnhäuser am Drosselweg und in der Wiesenstraße sind weiterhin von Flüchtlingen bewohnt. Und im von der Gemeinde für die Unterbringung von Flüchtlingen umgebauten, ehemaligen „Dringenburger Krug“ sind derzeit noch drei Familien mit zusammen 20 Personen untergebracht – zwei Familien aus Afghanistan, eine aus Syrien. Dort hatten zu Spitzenzeiten mehr als 60 Menschen gewohnt.

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Seit einem Jahr hat die Gemeinde Wiefelstede bereits keine neue Aufnahmequote für Flüchtlinge mehr bekommen, erklärte am Freitag auch Alexandra Hechler vom Fachdienst soziale Hilfen. Und sie geht davon aus, dass auch für das letzte Quartal in diesem Jahr keine kommen wird. „Es hat sich im vergangenen Jahr kaum etwas verändert“, machte Hechler deutlich, dass es seit September 2017 keinen Zuzug von Flüchtlingen in die Gemeinde mehr gegeben hat.

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