Wiefelstede Auch die Gemeinde Wiefelstede wird in diesem Jahr wieder Flüchtlinge aufnehmen müssen. „Zwischen 40 und 50“ können es werden, derzeit stehe noch ein Gespräch der Gemeinden beim Landkreis im Februar aus, um die genaue Anzahl zu klären, sagte Alexandra Hechler vom Fachdienst Soziale Hilfe im Wiefelsteder Rathaus und dort zuständig für die Unterbringung von Schutzsuchenden auf NWZ-Anfrage.

Die Unterbringungssituation sieht sie derzeit entspannt. Die Gemeinde hat sogar vier der fünf Mobilwohnheime verkauft, die im Jahr 2016 für 220.000 Euro angeschafft worden waren. Sie waren damals an der Straße „Am Brinkacker“ in Wiefelstede aufgestellt worden. In Spitzenzeiten hatte die Gemeinde mehr als 300 Flüchtlinge unterzubringen.

Eines der Mobilheime am „Brinkacker“ ist dort bereits weg, ging am 14. Januar nach Wildeshausen, erklärte Alexandra Hechler. Drei weitere wurden ebenfalls bereits verkauft und werden bald abgeholt, zwei davon voraussichtlich in der kommenden Woche, am Dienstag, 5. Februar, und am Donnerstag, 7. Februar. Das dritte geht Anfang/Mitte März weg, alle drei wurden nach Erfurt verkauft.

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Zu Spitzenzeiten hatte die Gemeinde 47 Wohnungen für die Unterbringung von Flüchtlingen angemietet, heute sind es noch 31, sagte Hechler. Auch die beiden von der Gemeinde angekauften Wohnhäuser am Drosselweg und in der Wiesenstraße sind weiterhin von Flüchtlingen bewohnt.

Und im von der Gemeinde für die Unterbringung von Flüchtlingen umgebauten, ehemaligen „Dringenburger Krug“ sind derzeit noch drei Familien mit zusammen 15 Personen untergebracht – zwei Familien aus Afghanistan, eine aus Syrien. Dort hatten zu Spitzenzeiten mehr als 60 Schutzsuchende gewohnt. Im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde keine neue Aufnahmequote für Flüchtlinge mehr bekommen. Letztlich hatte es in der Gemeinde somit seit September 2017 keinen Zuzug von Flüchtlingen mehr gegeben.

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