Wiefelstede Noch sind es nur Planspiele im Vorfeld einer künftigen Bauleitplanung: Im Wiefelsteder Bau-und Umweltausschuss stellte die Verwaltung vier städtebauliche Entwicklungskonzepte für neue Wohngrundstücke und jede Menge Gewerbeflächen im Süden Wiefelstedes vor. Auf rund 16 Hektar sollen diese mit „Grote Placken“ benannten Flächen im Anschluss an die Bebauung am Thienkamp Richtung Nutteler Dreieck links der Hauptstraße erschlossen werden: Diese Absicht hatte die Gemeinde bereits am 27. November im Ausschuss erstmals mitgeteilt. Mit der Vorstellung von vier Konzepten für diese Flächen wurde in der aktuellen Sitzung des Ausschusses auch das Ausmaß dieses Projektes deutlich.

Bauamtsleiter Hans-Günter Siemen, der die vom Rasteder Planungsbüro Diekmann & Mosebach erstellten Konzept vorstellte, machte deutlich: Mittelfristig muss – wenn es zur Entwicklung des Bereichs „Grote Placken“ kommt – ein Geh- und Radweg von der Einmündung „Thienkamp“ bis zum Nutteler Dreieck links der Hauptstraße her. Bislang verläuft eine solche Nebenanlage nur auf der anderen Straßenseite, wobei am Nutteler Dreieck eine Querungshilfe den Weg von und nach Rastede sicherer macht.

Bei allen vier Konzepten, die mit leichten Variationen auf dem bereits im November vorgestellten Flächenkonzept für das Plangebiet fußen, nehmen die Gewerbeflächen den größten Raum ein. Sie würden zusammen je nach Variante Größen von 7,2 bis 8 Hektar haben. Ein Mischgebiet entlang der Hauptstraße mit Größen von 1,9 bis 2,5 Hektar sowie ein Allgemeines Wohngebiet in Größen von 1,5 bis 1,76 Hektar wurden ebenfalls eingeplant. Ein großes Regenrückhaltebecken etwa in U-Form durchzöge das Plangebiet und und würde zugleich einen Puffer zwischen Allgemeinem Wohngebiet und Gewerbe bilden.

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Die Anbindung des Plangebietes an die Hauptstraße soll in allen vier Varianten an zwei Stellen erfolgen, einmal im Gewerbebereich und einmal im Mischgebiet – wobei verschiedene Straßenverläufe vor allem im Gewerbebereich angedacht sind. Siemen machte deutlich, dass die Verwaltung die Variante 4 bevorzugt: Sie sieht auch eine Einbahnstraßenregelung vor für Fahrzeuge, die von der Hauptstraße zu Betrieben im Mischgebiet fahren und das Plangebiet dann zwingend über den Gewerbebereich wieder verlassen müssen, um die angrenzenden Bewohner nicht unnötig zu belasten.

Bürgermeister Jörg Pieper schlug vor, zunächst Gespräche mit den zuständigen Straßenbehörden wegen der Anbindung an die Hauptstraße zu führen, um so in der nächsten Sitzung des Gremiums bereits ein Bauleitplanverfahren für den „Grote Placken“ vorbereiten zu können. Dem stimmte der Ausschuss zu. Nur Günter Teusner (Grüne) war dagegen. Er will zunächst grundsätzlich geklärt wissen, ob eine Planung in dieser Größenordnung nötig ist und ob nicht vielleicht mehr Platz für Wohnbebauung bereitgestellt werden müsste.

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