PETERSFEHN Über drei Tage ging das Reitturnier von Pferdesport Petersfehn. Alle Wettbewerbe und Prüfungen fanden in der Halle statt.

Von Michael Heinen PETERSFEHN - Die Entscheidung im M-Springen beim Reitturnier von „Pferdesport Petersfehn“ verlief höchst spannend. Sechs Akteure hatten sich für das Stechen qualifiziert. „Altmeister“ Werner Hagstedt vom RV Ganderkesee musste als letzter Teilnehmer in den Parcours und rollte das Feld von hinten auf. Hohes Tempo und kurze Wege waren sein Markenzeichen. Mit der Traumzeit von 32,93 Sekunden holte er sich den Sieg und ließ sich vom begeisterten Publikum feiern.

Zuvor hatte der Rasteder Jan Kujaw das L-Springen für sich entschieden. Mit „Rasty“ verwies er ohne Abwurf in 46,41 Sekunden Wilke König vom Jader RC und Eileen Grewe von der TG Bad Zwischenahn auf die Plätze. In der zweiten Abteilung dieses Wettbewerbs war Tomke Ehlers vom RFV Stedinger Sturmvogel siegreich. Dicht dahinter folgte die Ammerländerin Brigitte Ina Müller und Lokalmatador Udo Paradies.

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In den Springen der Klasse A setzten sich mit Dr. Christian König vom PS Petersfehn und Lisa Cordes vom RC Helle ebenfalls zwei heimische Reiter durch.

Bei der Reiterjugend sorgte das Finale des „Rosier Riders Cups“ für Spannung. Die Finalisten hatten sich im Laufe der Saison auf Qualifikationsturnieren das Finalticket gesichert. Ausgetragen wurde das Finale in einer Springprüfung der Klasse A mit Stechen. Hier war gegen die Emsländerin Ruth Hukelmann vom RFV Werlte kein Kraut gewachsen. Die Amazone blieb im Jump Off fehlerfrei und sicherte sich den prestigeträchtigen Titel mit fast drei Sekunden Vorsprung. Zweite wurde die Petersfehnerin Yvonne Ammermann, die für den Stechparcours im Sattel von „Monchichi“ 31,32 Sekunden benötigte.

In den Dressuren trug sich aus den Reihen der Gastgeber Pia Lehmkuhl in die Siegerlisten ein. Sie erhielt für ihre Vorstellung mit „Worldman“ von den Richtern die Wertzahl 7,50. Das Duo zeigte eine fehlerfreie Runde und ließ sich vom Publikum feiern.

Goldrichtig war die Entscheidung des PS Petersfehn, aufgrund der Witterungsbedingungen neun Wettbewerbe komplett ausfallen zu lassen und die Prüfungen in der Halle auszurichten. „Es war für unser Team zwar ein echter Kraftakt, aber es hat sich gelohnt“, erklärte Viola Hofer, Pressesprecherin des Vereins. Die Akteure der ausgefallenen Wettbewerbe erhielten ihre Nenngelder zurück und zeigten Verständnis. Die Regenfälle hatten in der Woche zuvor das Außengelände komplett überflutet und aufgeweicht, so dass guter und fairer Pferdesport nicht möglich gewesen wäre.

Der Klub an der Woldlinie in Petersfehn bereitet sich jetzt bereits auf den nächsten „Reit-Leckerbissen“ vor, denn am ersten Oktoberwochenende steht das landesweit bekannte Mannschaftsturnier mit fast 100 Teams auf dem Programm.

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