Westerstede Als ein „vorbildliches Projekt“ beschrieb Marlis Puls am Donnerstagvormittag die neue nun online gestellte Webseite aller Ammerländer Tourismusorte. Sie ist die Regionalmanagerin und sehr glücklich mit dem Ergebnis des durch das Leader-Programm geförderten Projektes, wie sie am Ende der Präsentation im Kreishaus in Westerstede verlauten ließ. Die einführenden Worte sprach Frank Bullerdiek von der Ammerland Touristik vor den Anwesenden – darunter auch die Bürgermeister der Gemeinden sowie der Landrat.

„Wir wollten die einzelnen Internetauftritte vereinen und ihnen ein einheitliches Aussehen verleihen“, erklärte Bulerdiek die Grundidee. „Es ist ja alles eine Familie, daher sollte es aussehen, wie aus einem Guss“, so Bullerdiek. Ein wichtiges Stichwort bei der Erstellung sei auch das „responsive Design“ gewesen – also die Fähigkeit der Webseite, sich darauf einzustellen, dass sie auch auf Tablets, Notebooks und Handys aufgerufen wird. Seit April können Gäste und Interessierte das neue Portal nutzen.

Ideen gebündelt

„Vorher waren es zu viele verschiedene Personen, die sich um die einzelnen Webseiten gekümmert haben“, zeigte Bullerdiek ein Problem der vorherigen Lösung auf. Änderungen von Details – beispielsweise von Öffnungszeiten – seien daher nicht durchgängig auf alle Seiten übertragen worden und haben daher zum Teil schon zu Falschinformationen geführt.

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Dies war ein Themenpunkt, auf den auch Dennis Stoffers in seinen Ausführungen zu sprechen kam. Er ist zuständig für den Marketing-Bereich der Bad Zwischenahner Touristik. „Wir können nur die Impulsgeber sein. Aber wir sind auf Hilfe der Unternehmen angewiesen.“ Damit spielte er auf Gastronomie, Hotels und Ferienwohnungen oder Sehenswürdigkeiten an. Auch Bullerdiek bat diesbezüglich um Mithilfe: „Wir sind mit den Daten, die uns zugeliefert werden, nur so professionell, wie die Daten selbst.“ Änderten sich Telefonnummern oder Preise, so sei es sehr wichtig, dass die Betriebe das von sich aus mitteilten.

Was ist eigentlich das Leader-Programm?

„Leader“ ist ein europäisches Förderprogramm, das auch in Niedersachsen umgesetzt wird und der Entwicklung ländlicher Räume dient. Die Parklandschaft Ammerland ist im April 2015 als eine von insgesamt 41 Regionen in Niedersachsen als „Leader“-Region ausgewählt worden.

An dem Programm, das bereits in vierter Auflage zunächst noch bis zum Jahr 2022 läuft, nehmen aus dem Landkreis Ammerland die Gemeinden Bad Zwischenahn, Edewecht, Rastede und Wiefelstede sowie die Stadt Westerstede teil.

Neben kommunalen und anderen öffentlichen Trägern sind dabei auch private Träger und Vereine antragsberechtigt und können gefördert werden. Laut Malis Puls können auch weiterhin Kleinprojekte gemeldet werden.

Zentrale Bündelung

Einen eigenen Portalzugang werden diese indes nicht bekommen. „Die Infos spielen wir zentriert aus den Touristiken auf die Seite“, erklärte Bullerdiek. Damit könne auch gewährleistet werden, dass der Schreibstil und das Layout immer gleichmäßig wirkten.

Lisa Wordtmann, zuständig für die Grafik der neuen Homepage, zeigte den Anwesenden den grundsätzlichen Aufbau: Immer oben links fänden sich die jeweiligen Logos der Gemeinde und das Leader-Logo. Außerdem leiten fünf Hauptmenü-Punkte den Besucher der Webseite in die Kategorien. „Immer wenn etwas buchbar ist, erscheint es in der für die Gemeinde festgelegten, charakteristischen Farbe“, so Wordtmann.

Eine Besonderheit beschrieb Dennis Stoffers: „Speziell bei den Radrouten gibt es die Möglichkeit, alles in ein PDF zusammenzufassen, den Maßstab auszuwählen und auszudrucken.“

Förderung noch möglich

An Gesamtkosten kamen für das Projekt 83 844 Euro zusammen, die durch den Leader-Zuschuss von 41920 Euro, 20 000 Euro vom Landkreis sowie eine Co-Finanzierung von 21924 Euro machbar wurden. Mehr als 70 Projekte hat die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Parklandschaft Ammerland bereits für eine Förderung vorgeschlagen. „Kleinere Projekte können wir aber gern noch aufnehmen“, warb Marlis Puls. Landrat Jörg Bensberg dankte allen Beteiligten und sagte: „Sie haben einen klasse Job gemacht. Ich bin nicht besonders internetaffin, aber selbst ich finde mich hier zurecht. Das haben Sie exzellent hinbekommen.“

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Imke Harms Reporterin / Redaktion Wildeshausen
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