Wiefelstede Die bei der Brandschutz-Sanierung eines der beiden Treppenhäuser der Oberschule Wiefelstede in der Zwischendecke entdeckten, ungenügenden Elektroinstallation aus den 70er Jahren beschäftigten am Montagabend den Wiefelsteder Bau- und Umweltausschuss. Das Gremium sprach sich einstimmig dafür aus, zu den Kosten für die Sanierung des zweiten Treppenhauses in 2016 (70 000 Euro) weitere 68 000 für eine Brandmeldeanlage in allen Zwischendecken im Flurbereich (35 000 Euro) und für die Überprüfung aller „ortsfesten“ elektronischen Anlagen (e-Check, 33 000 Euro) bereitzustellen. Der e-Check in der Oberschule soll nach den Vorschriften alle vier Jahre stattfinden. Er wird nach Auskunft der Verwaltung dann aber günstiger ausfallen als der nun vorgesehene.

Damit werden die Brandschutzmaßnahmen in der Oberschule deutlich günstiger als zunächst befürchtet: Schließlich war nach Einschätzung eines ersten Sachverständigen mit „mindestens einer Verdopplung“ der Kosten für die Sanierung der Treppenhäuser gerechnet worden (die NWZ  berichtete).

In einem zweiten, im August vorgelegten Gutachten ging das Sachverständigenbüro Flechner GbR (Schortens) davon aus, dass die ungenügenden Elektroinstallationen Bestandsschutz genießen und deshalb nicht zwingend geändert werden müssten. Allerdings schlagen die Gutachter vor, zum Schutz von Leib und Leben bestimmte Maßnahmen zu ergreifen, um sich den heutigen brandschutztechnischen Anforderungen anzunähern: Darauf basierend empfahl der Ausschuss genannte Maßnahmen.

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Im Haushalt 2016 wurden zudem weitere Haushaltsmittel für einen „e-Check“ auch in den Grundschulen Wiefelstede und Metjendorf, den Sporthallen in Wiefelstede und Metjendorf sowie im Swemmbad und im Freibad Neuenkruge eingeplant.

Als „unter aller Sau“ hat SPD-Ratsherr Hans-Dieter Schneider die alten Elektroinstallationen in der Oberschule bezeichnet. Und Jens-Gert Müller-Saathoff (Grüne) zeigte sich „froh, dass bis jetzt nichts passiert ist.“

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