Rostrup Reichlich Staub und Schutt gibt es derzeit auf dem Gelände des Awo-Seniorenzentrums an der Elmendorfer Straße in Rostrup zu sehen. Dort werden – nach einigen Verzögerungen – die alten Gebäude aus den 1970er Jahren, in denen bisher Altenwohnungen untergebracht waren, abgerissen. Sie sollen Neubauten Platz machen.

Ursprünglich hatte die Arbeiterwohlfahrt Weser Ems mit dem Abriss bereits Mitte 2016 beginnen wollen. „Der Auszug der alten Mieter hat sich aufgrund des angespannten Wohnungsmarktes aber verzögert“, sagte Verbandsgeschäftsführer Thomas Elsner, am Mittwoch auf Nachfrage der NWZ . Bis November habe es gedauert, bis mit Unterstützung der Ammerländer Wohnungsbaugesellschaft und der Gemeinde Bad Zwischenahn auch für die letzten Mieter geeignete Unterkünfte gefunden worden seien.

„Gerade ältere Leute kann man ja auch nicht einfach so verpflanzen“, sagt Elsner. Deshalb sei die Awo besonders darauf bedacht gewesen, für alle Mieter angemessene Unterkünfte zu finden.

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Nach der Verzögerung habe die Awo beschlossen, nicht mehr vor Weihnachten mit den Abrissarbeiten zu beginnen. Man habe die alten Flachdachbauten nicht über die Feiertage entkernt und ohne Fenster stehen lassen wollen, so Elsner. Seit Januar liefen die Abrissarbeiten jetzt aber – bis Anfang März sollen sie abgeschlossen sein. „Wir hoffen natürlich, dass wir keine Überraschungen erleben. Die Gebäude sind 50 Jahre alt.“ Niemand wisse genau, ob sich darunter alte Fundamente verbergen. Klappt alles, soll im März oder April mit dem Kellerbau begonnen werden, danach könne es dann richtig losgehen.

Noch sei der Zeitplan zu halten, so Elsner, bei einem Projekt dieser Größenordnung sei natürlich ein gewisser Puffer eingeplant. Ende 2018 oder Anfang 2019 könnten die Mieter einziehen.

Und auch den Kostenrahmen von 15,2 Millionen Euro will die Awo einhalten, die bisher vergebenen Ausschreibungen zeigten, dass das möglich sei.

An die Stelle der alten Wohnungen soll ein modernes Wohnzentrum mit 100 Plätzen in Doppel- und Einzelzimmern treten, darüber hinaus 23 Altenwohnungen. Zusätzlich ist eine Tagespflege und ein Angebot für betreutes Wohnen geplant.

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Christian Quapp Redakteur / Redaktion Westerstede
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