RASTEDE Der Naturschutzbund (Nabu) Rastede hat 149 zufällig ausgewählte Passanten zum Thema „Baugebiete in Rastede“ befragt. Das Ergebnis: Der Großteil der Befragten stehe dem Thema „Neubaugebiete“ kritisch gegenüber, berichtet die Ortsgruppe. 71 Prozent der Befragten empfänden es als negativ, dass die Landschaft im Ammerland immer stärker bebaut werde. 60 Prozent der Befragten könnten sich nach Angaben des Nabu vorstellen, dass Rastede durch die weitere Ausweisung von Neubaugebieten an Attraktivität verliere.

„Im Gespräch mit den Passanten wurde deutlich, dass der Schlosspark sicherlich als größte Attraktion für Ausflügler gilt, aber dieser durchaus an Wert verlieren wird, wenn er nach und nach mit Bebauung umzingelt wird“, schildert Silke Lorenz vom Nabu. Einige befürchteten gerade dadurch einen starken Anstieg in der Hundedichte und bemängelten, dass es in Rastede keine speziell ausgewiesenen Hundeplätze gebe und deshalb immer mehr Hunde frei herumliefen und ihre Hinterlassenschaften nicht entfernt würden.

Für rund 75 Prozent der Befragten sei es eine logische Konsequenz, dass Rastedes ländliches Erscheinungsbild durch weitere Wohngebiete verloren gehe. Die knapp 20 Prozent, die diese Meinung nicht teilten, betonten häufig, dass das ländliche Erscheinungsbild schon lange verloren gegangen sei, so der Naturschutzbund.

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Ein wichtiges Ergebnis der Umfrage verdeutlicht nach Angaben des Nabu die Frage: „Wussten Sie, dass die Gemeinde Rastede ein weiteres Baugebiet plant?“ Fast die Hälfte der Umfrage-Teilnehmer aus der Gemeinde Rastede hatte noch nichts von den Plänen mitbekommen. „Das zeigt, dass noch wesentlich mehr für eine transparente Planung getan werden muss, denn es war deutlich, dass sich fast alle angesprochenen Passanten durchaus für das Thema interessierten und häufig verwundert waren über die fortgeschrittene Planung“, sagt Silke Lorenz.

77 Prozent der Befragten hätten sich dem Nabu zufolge gegen ein solches Baugebiet ausgesprochen. Kritikpunkte seien vor allem die rasante Ausweisung zahlreicher und viel zu großer Wohn- und Gewerbegebiete in den vergangenen Jahren gewesen.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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