Rastede In einem waren sich Referenten und Aussteller einig: Energiesparen tut dem Portemonnaie und dem Klimaschutz gut. „Zuerst sind Investitionen notwendig, aber durch sinkende Betriebskosten wird es auf Sicht wesentlich billiger“, so der Vizepräsident des Bundesverbandes Solarwirtschaft, Helmut Jäger.

Pünktlich „wie der Maurer“ betrat der niedersächsische Umweltminister und Schirm-herr der Rasteder Energiesparmesse, Stefan Wenzel (Grüne), das Podium mit den Worten: „Es ist nicht mehr die Frage ob, sondern vielmehr wie wir einen bezahlbaren Weg zur Energiewende hinbekommen.“ Es gäbe hochkarätige Wissenschaftler, gute Fachleute und versierte Handwerker im eigenen Lande, um in zwanzig Jahren voll auf erneuerbare Energie umzustellen. Auch sei es keine technische, sondern vielmehr eine gesellschaftliche Frage, dieses Ziel zu erreichen. Der Minister schwört auf die „Wende in den Köpfen“ und auf die „optimale Kooperation der Industrie mit dem lokalen Handwerk“. Mahnende Worte gab es auch an den „europäischen Gedanken“. „Um Planungssicherheit zu bekommen“, so der Minister weiter.

Rastedes Bürgermeister Dieter von Essen machte mit seinen Beispielen über die Aktivitäten in der Gemeinde Rastede eine gute Figur. Schon sehr früh habe man begonnen, alle gemeindeeigenen Immobilien auf „Verbrauchsfreundlichkeit“ zu überprüfen und Maßnahmen zur Energieeinsparung durchgeführt. „Unser Energiehandbuch wird laufend fortgeschrieben“, meinte von Essen. „Und weil wir nach und nach veraltete Technik ausgewechselt und erneuert haben, sind wir aktuell auf dem neuesten Stand der Energieeinsparung“, so der Bürgermeister weiter.

Die erneuerbare Energie sei im Ammerland die Hauptenergiequelle, erklärte der stellvertretende Landrat Rüdiger Kramer. „Die Ammerländer sind inzwischen dabei, voll auf die erneuerbare Energie zu setzen“, lobte er die Mitbürger in der Region. Seit April dieses Jahres gäbe es ein zukunftweisendes Klima-schutz- und Energiekonzept des Landkreises Ammerland.

Im Kammerbezirk der Handwerkskammer Oldenburg gibt es inzwischen 150 qualifizierte Dachdecker, Schornsteinfeger, Elektroinstallateure und andere Fachleute, die sich zum Gebäudeenergieberater haben ausbilden lassen. „Sie stehen zur Verfügung, um bestmögliche Energiekonzepte für alle Gebäudearten zu entwickeln“, sagte der Präsident der Handwerkskammer Oldenburg, Wilfried Müller.

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