EDEWECHT Der Frühling ist die Zeit des Großreinemachens. Das ist auch in der Gemeinde Edewecht so. Seit einigen Jahren werden Vereine, Verbände, Clubs, Schulklassen und Straßengemeinschaften aufgefordert, den „Frühjahrsputz“ in den Orten und Bauerschaften an einem vorher festgelegten Wochenende zu erledigen. Das hatte der Edewechter Arbeitskreis für Ortsentwicklung/Verkehr/Freizeit angeregt. Die Gemeinde stellt allen kleinen und großen Helferinnen und Helfern – vielfach wird generationsübergreifend gesammelt – blaue Müllsäcke zur Verfügung und holt den Müll nach der Aktion ab.

Am vergangenen Wochenende waren in vielen Orten und Bauerschaften wieder kleine und große Menschen im Einsatz, um die Wegeränder und Gräben von Unrat zu säubern. Über 25 Kubikmeter Müll wurden, so heißt es von Seiten des Bauamtes der Gemeinde, zusammengetragen.

In Klein Scharrel trafen sich über zwanzig Kinder und Erwachsene, um sich an dem gemeindeweiten Frühjahrsputz zu beteiligen. Vom Dorfgemeinschaftshaus in Klein Scharrel aus ging es durch die Straßen der Bauernschaft. 25 Helfer waren in Jeddeloh I im Einsatz. Bei ihrer Aktion wurde unter anderem die Geldbörse eines Bürgers der Bauernschaft mit 75 Euro Inhalt gefunden. Der junge Mann war, so die Vorsitzende des Ortsbürgervereins Jeddeloh I, Kirsten Jacobs, sei sehr erfreut gewesen, als er seine Börse mit Inhalt wiederbekam.

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Doch die Gemeinschaft in den Orten und Bauerschaften wurde nicht nur beim Arbeiten gestärkt. Vielfach klangen die Sammelaktionen gemütlich bei einem Imbiss aus. Wie in Friedrichsfehn, Süddorf und Scheps trafen sich auch die Helfer in Klein Scharrel nach getaner Arbeit zum gemeinsamen Essen. Heino Hohnholt vom Ortsverein Klein Scharrel lobte dabei das starke Zusammengehörigkeitsgefühl, das die Bürger mit ihrer Ortschaft verbinde. Trotz anderer Arbeiten fänden sie einige Stunden Zeit, um sich zum Wohle der Allgemeinheit zu engagieren.

Ähnlich äußerte sich auch der Vorsitzende des Ortsvereins Friedrichsfehn, Erhard Hennig-Weltzien, der gegenüber den vergangenen Jahren mehr Helfer beim „Dorfputz“ begrüßen konnte. An der Müllsammelaktion in Friedrichsfehn beteiligte sich sogar spontan ein Besucher aus Bad Oldesloe, der im Staatsforst Wildenloh spazieren ging. Er sammelte zwei Müllsäcke voller Unrat.

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