Großeinsatz in Cloppenburg
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Großeinsatz in Cloppenburg

Tarbarg /Ammerland Seit 1990 setzt sich die Jägerschaft Ammerland, bestehend aus zehn Hegeringen, nicht nur für den Tierschutz, sondern auch ausdrücklich für den Naturschutz ein. Im Frühjahr startete das mittlerweile 100. Naturschutzprojekt der Jägerschaft Ammerland in Form einer zwei Hektar großen Blühfläche. An der Asteder Straße in Tarbarg soll sie nun fünf Jahre lang gedeihen.

Zur Verfügung gestellt wurde die Fläche, die zuvor landwirtschaftlich genutzt wurde, von Gärtner und Jäger Claas Dreher: „Ich bewirtschafte 75 Hektar Land und als Jäger liegt es mir natürlich am Herzen, mich für die Insekten und das Niederwild einzusetzen.“ Ausgesät wurde die Blühmischung, bestehend aus Wild- und Kulturpflanzen wie Wiesen-Kerbel, Steinklee und Sonnenblumen, im April. Sie bietet nicht nur Insekten, sondern beispielsweise auch Singvögeln und anderen Tieren einen Lebensraum.

„Blühstreifen begünstigen die Artenvielfalt. Dass Claas uns diese Fläche zur Verfügung gestellt hat, ist nicht selbstverständlich. Immerhin verzichtet er zum Wohle der Natur bewusst auf Ertrag“, so Robert Lohkamp, Vorsitzender der Jägerschaft Ammerland. „Wir wollen zeigen, dass die Hege und Pflege bei uns an vorderster Stelle steht und in Zukunft noch mehr für den Naturschutz tun“, sagt Markus Neumann, Schatzmeister der Jägerschaft Ammerland.

Vor knapp 30 Jahren startete die Jägerschaft mit ihrem ersten Projekt – einem sogenannten Hegebusch, bestehend aus Sträuchern und Obstbäumen. Heute werden im gesamten Landkreis jedes Jahr rund 209 Hektar einjährige Blühflächen angelegt.

An vielen Stellen des Landkreises gibt es Flächen, die länger stehen. Dafür setzen sich die zehn Hegeringe (Eggeloge, Linswege, Westerstede, Apen, Bad Zwischenahn, Edewecht, Wiefelstede, Bloh, Rastede Nord und Süd) ein. Unterstützung bekommt die Jägerschaft Ammerland dabei seit rund zwölf Jahren von der Bingo-Umweltstiftung sowie der Stiftung Kulturlandpflege.

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