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Metjendorf Einen neuen Vorsitzenden und ein altes Problem nimmt der TV Metjendorf aus der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend mit ins laufende Jahr. Nachdem es ein Jahr lang keinen ersten Vorsitzenden gegeben hatte (die NWZ  berichtete), wurde im Vereinsheim erwartungsgemäß Peter Gallisch, bislang Schriftführer, an die Spitze des Vereins gewählt. Eine der großen Aufgaben in diesem Jahr wird die Suche nach einer Lösung im Dauerstreit um die von Handballern des SVE Wiefelstede in Metjendorf genutzten Hallenzeiten und die dem TV Metjendorf fehlenden Hallenkapazitäten sein.

„Nicht zufriedenstellend“

Denn das Gespräch zwischen Vertretern beider Sportvereine unter Moderation von Bürgermeister Jörg Pieper am 4. Februar lief für die Metjendorfer nicht eben zufriedenstellend ab, wie Manfred Schulze, im Verein alter und neuer Leiter der Finanzen, den Mitgliedern berichtete. Das Problem: Der SVE Wiefelstede nutzt für seine Handballer montags von 18.30 bis 22 Uhr und donnerstags von 16 bis 22 Uhr die große Metjendorfer Sporthalle komplett. Die Regelung resultiert aus Zeiten, in denen die Handballabteilung des Neuenkruger Turnerbundes diese Zeiten in Metjendorf nutzte. Als Neuenkruge 2012 den Handball aufgab, übernahm der SVE Wiefelstede die dortigen Handballer – und die Hallenzeiten in Metjendorf. „Ohne Rücksprache mit dem TV Metjendorf“, erinnerte Schulz an die Anfänge des Disputs. Die Möglichkeit, eine neue Gymnastikhalle in Metjendorf zu bauen, diskutiert der TV Metjendorf ungeachtetdessen bereits seit 2012, würde aber darauf verzichten, wenn er die vom SVE Wiefelstede genutzten Hallenzeiten am Montag und Donnerstag bekäme. Schulz verwies darauf, dass der SVE Wiefelstede mit 1040 Hallensportlern gerade mal 100 mehr habe als der TV Metjendorf (940), jedoch überproportional mehr Hallenzeiten in Anspruch nehmen könne. Den Kompromissvorschlag des Bürgermeisters lehnen die Metjendorfer ab. Danach hätte der SVE Wiefelstede am Donnerstag vier seiner sechs Stunden abgeben sollen – von 18 bis 22 Uhr: Die Kernzeit von 16 bis 18 Uhr werde ausgespart, der Montag gar nicht berücksichtigt, argumentieren die Metjendorfer.

Forderungen bleiben

Über das weitere Vorgehen ließ der Vorstand des TV Metjendorf in der Hauptversammlung abstimmen. Mit großer Mehrheit erteilten die Mitglieder dem Vorstand den Auftrag, gegenüber der Gemeinde bei der Forderung zu bleiben, den Donnerstag kurzfristig den Metjendorfern zu überlassen und langfristig – bis Ende 2014 – auch den Montag an Metjendorf zurückzugeben. Zudem will der TV Metjendorf eine schriftliche Entscheidung der Gemeinde in der Sache verlangen, damit der Verein gegebenenfalls den Rechtsweg einschlagen kann. Damit stellt der Verein auch seine Pläne, eventuell eine Gymnastikhalle bauen zu wollen, zunächst zurück.

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Bei den Vorstandswahlen gab es weitere Veränderungen. Wolfgang Fabich trat als zweiter Vorsitzender nicht mehr an: Dritter Vorsitzender Karl-Heinz Dietrich rückte nach, als dritter Vorsitzender kommt Björn Pagel neu in den Vorstand. Da Peter Gallisch den Posten des Schriftführers räumte, wurde Frank Lüthke zum Nachfolger gewählt. Leiter der Finanzen bleibt Manfred Schulz, Pressewartin Kirsten Radtke, die für ihre Verdienste um den Verein auch zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Sie war von 1988 bis 2012 Übungsleiterin Leichtathletik, von 1993 bis 1997 zudem Jugendwartin. Seit 1999 ist sie auch noch als Prüferin bei der Sportabzeichenabnahme tätig und übernimmt ebenfalls seit 1999 die Pressearbeit im Verein.

Ehrungen gab es auch für langjährige Mitglieder. 40 Jahre ist Hannelore Winkler dabei. Seit 25 Jahren Mitglied sind Anny Gruslewski, Horst Heinen, Peggy Kübler-Griebenow, Thomas Kuck, Werner Mohrmann, Egon Noll und Niels Wemmy.

Verein 110 Jahre alt

Der TV Metjendorf feiert in diesem Jahr sein 110-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wird die Kreissportschau des Kreissportbundes Ammerland am 19. Oktober in Metjendorf stattfinden. Für den 9. November kündigt der Verein seine eigene, alle zwei Jahre stattfindende, Sportschau an.

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