WIEFELSTEDE Auf ein gutes Geschäftsjahr 2011 kann die Raiffeisenbank Oldenburg eG mit Geschäftsstelle in Wiefel-stede zurückblicken. Bei ihrer Vertreterversammlung am Donnerstagabend in Rabes Gasthof Wiefelstede, stellte Vorstandssprecher Heiko Schiller den 150 Mitgliedervertretern und 63 Gästen die geschäftliche Entwicklung vor.

„Sehr zufrieden“

Die Einlagen der Kunden wuchsen 2011 um 18 Millionen Euro, 4,7 Prozent, auf 388 Millionen Euro. Bei den Krediten konnte ein Plus von 33 Millionen Euro erzielt werden. „Wir haben ein starkes Kreditwachstum zu verzeichnen“, sagte Schiller. „Es ist gleichmäßig auf das Privat- und Firmenkundengeschäft verteilt.“ Während der Zinsüberschuss leicht anstieg, blieb der Provisionsüberschuss auf Vorjahresniveau. Ein Spitzenwert konnte beim Betriebsgewinn mit 4,7 Millionen Euro erzielt werden. Schiller: „Wir sind sehr zufrieden.“

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Auch präsentierte Schiller die aktuellen Zahlen aus dem ersten Halbjahr 2012. Die Kundenkredite sind erneut mit vier Prozent gestiegen. Das ist ein Plus von 14 Millionen Euro. Die Kundeneinlagen liegen bei einem moderaten Wachstum von zwei Prozent (plus 7 Millionen Euro). Die Ertragslage bewege sich laut Schiller auf Vorjahresniveau. Wie im vergangenen Geschäftsjahr wird die Raiffeisenbank eine Dividende in Höhe von fünf Prozent an ihre Mitglieder auszahlen.

Bei den Aufsichtsratswahlen wurden Dirk Boltes (Region Eversten), Jens Fischbeck (Region Wiefelstede) und Gerriet Gebken (Region Bad Zwischenahn) wiedergewählt. Des Weiteren wurde bekannt gegeben, dass das stellvertretende Vorstandsmitglied Thorsten Schwengel nun seit Kurzem ordentliches Mitglied ist.

Aus Bauch entschieden

Nach dem formellen Teil begrüßte der Vorstand den ehemaligen Schweizer Schiedsrichter Urs Meier. Er referierte zum Thema „Zwischen den Fronten – Entscheidungen unter Druck“. Auf unterhaltsame Weise erklärte er, wie man als Führungskraft richtige Entscheidungen trifft und sich fair verhält. Er erzählte von seinen Entscheidungen, die er als Schiedsrichter treffen musste. So sprach er unter anderem das Viertelfinale der Fußball-Europameisterschaft von 2004 an, wo er in der 89. Spielminute ein Tor von England annullierte, was zum Sieg gegen Portugal geführt hätte. England verlor im Elfmeterschießen. Er habe damals aus dem Bauch heraus entschieden. „Meine Intuition hat meist Recht gehabt“, sagte Meier. Echte Führungsleute müssten Mitarbeiter unterstützen, Durchsetzungsvermögen, Klarheit im Ausdruck, Entwicklungsbereitschaft, Berechenbarkeit, Beziehungsfähigkeit und visionäres Denken seien wichtig. Denn „Visionen und Taten können die Welt verändern“, sagte Meier.

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Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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