Metjendorf /Heidkamp „Wir wollen mehr bezahlbaren Wohnraum in der Gemeinde“, sagt Dennis Rohde. Der SPD-Bundestagsabgeordnete sprach sich bei einem Ortstermin am geplanten Baugebiet am „Ostkamp“ in Metjendorf mit der Geschäftsführerin der Ammerländer Wohnungsbaugesellschaft (AWG), Ulrike Petruch, dafür aus, dass die AWG beide am Ostkamp für Mehrparteienhäuser vorgesehen Flächen bebauen sollte. Dafür ist eine politische Entscheidung in den Gremien der Gemeinde nötig, sagte Rohde. Er hatte sich gemeinsam mit dem Wiefelsteder SPD-Fraktionsvorsitzenden Jörg Weden und Ratsherr Lutz Helm zum Ostkamp aufgemacht.

„Ostkamp“ Thema in Bürgerversammlung

Das geplante Baugebiet am „Ostkamp“ in Metjendorf ist Thema einer Bürgerversammlung, zu der die Gemeinde am Mittwoch, 11. Januar, ab 18 Uhr in Köhnckes Hotel in Metjendorf einlädt. Die Versammlung ist Teil des Verfahrens zur Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 103 I und der 110. Flächennutzungsplanänderung. Die Pläne werden dort vorgestellt. Die Planunterlagen können unter www.wiefelstede.de, Rubrik „Wirtschaft, Bauen und Umwelt/Rund ums bauen/aktuelle Bauleitplanung“ – dort unter „Planfälle“ – eingesehen werden.

Im Entwurf für das geplante, etwa 2,4 Hektar große Baugebiet sind auch zwei nebeneinander liegende Flächen zu je 1700 Quadratmeter für bis zu vier Mehrparteienhäuser eingeplant. Für eine der Flächen, die an ein bereits bewohntes AWG-Areal mit drei Häusern und fünf Parteien angrenzt, hat die AWG bereits auf Anforderung der Gemeinde ein Konzept erstellt. Es liegt der Verwaltung vor und sieht den Bau eines Acht-Parteienhauses mit Wohneinheiten vom Single-Haushalt bis zur 92 Quadratmeter großen Wohnung mit drei Kinderzimmern vor, erläuterte die AWG-Geschäftsführerin.

Rohde will sich dafür einsetzen, dass auch die zweite, ebenfalls 1700 Quadratmeter große Fläche von der AWG bebaut werden sollte. Für diese Fläche gibt es derzeit noch kein Konzept. „Mit der AWG wäre für beide Flächen ein Konzept aus einem Guss vorhanden – und bei der Mietpreisgestaltung wären günstigere Konditionen möglich als etwa bei einem privaten Investor“, sagte Rohde.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Besucht wurde auch das AWG-Bauprojekt am Elisabethstein in Heidkamp, wo derzeit ein Mehrparteienhaus mit sieben Wohnungen und ein Doppelhaus mit vier Wohnungen entstehen. Sie sollen zum 1. Juni bezugsfertig sein. Petruch räumte ein, dass es derzeit nur drei Interessenten gibt: Offenbar schmälert die Diskussion um die angebliche Unterbringung von Flüchtlingen das Interesse. Dabei hatte auch die Gemeinde betont, dass dort keine Flüchtlingsunterkünfte gebaut werden. Die Wohnungen werden für 6 bis 7 Euro pro Quadratmeter angeboten.

Rohde: „Mit der AWG ist es gelungen, in Heidkamp bezahlbaren Wohnraum auch für Hartz-Vier-Empfänger zu schaffen.“

NWZ-Immo.de
Mieten oder kaufen, Wohnung oder Haus, Gewerbe oder Grundstück?

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.