BAD ZWISCHENAHN Die Dorfhelferinnenstation Ammerland feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet am Sonntag, 25. September, um 10 Uhr in der St.-Johannes-Kirche in Bad Zwischenahn ein Dankgottesdienst mit Oberkirchenrätin Annette Christine Lenk statt, den die Dorfhelferinnen der Ammerländer Station mitgestalten werden. Im Anschluss wird eingeladen zu einem Empfang im Haus „Feldhus“. Die Dorfhelferinnenstation Ammerland ist eine von 37 Stationen des Evangelischen Dorfhelferinnenwerkes Niedersachsen mit Sitz in Hannover.

Die Arbeit der Dorfhelferin ist vielfältig und anspruchsvoll. Heute sind die Frauen nicht nur in landwirtschaftlichen und ländlichen Haushalten tätig, sondern auch zunehmend in Privathaushalten. „Wir sind da, wenn eine Dorfhelferin gebraucht wird“, sagt Annegret Ahlers vom Landvolk. Sie koordiniert die Einsätze der sieben Dorfhelferinnen der Station Ammerland.

„Die Dorfhelferinnen betreuen Familien in Notsituationen, wenn die haushaltsführende Kraft wegen Krankheit, Unfall, Kur, Schwangerschaft oder Entbindung ausfällt. Auch kann sie bei Verhinderungspflege eingesetzt werden“, führt Annegret Ahlers weiter aus. „Unsere Dorfhelferinnen haben neben einer hauswirtschaftlichen Ausbildung eine qualifizierte Weiterbildung zur Dorfhelferin absolviert.“

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Für einige Tage bis zu mehreren Wochen führen sie den Haushalt professionell und angepasst an die individuellen Gewohnheiten der Familien. Sie betreuen die Kinder und erledigen Aufgaben im Haushalt. Aber auch die Alten- und Krankenpflege oder die Betreuung von behinderten Familienangehörigen gehören zu ihrer Tätigkeit.

In den vergangenen Jahren haben die Dorfhelferinnen der Station Ammerland jährlich durchschnittlich 1200 Einsatztage gehabt und konnten in Familien Hilfe leisten.

Was ursprünglich als Haushaltshilfe überwiegend für Familien im ländlichen Raum konzipiert war, wird inzwischen auch im städtischen Umfeld mehr und mehr von Ein-Eltern-Familien benötigt.

„Unsere Arbeit ist nicht immer leicht, aber sie macht uns auch große Freude“, sagt Ilse Tietjen , eine der Ammerländer Dorfhelferinnen und eine von 135 aktiven Dorfhelferinnen aus ganz Niedersachsen.

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