ASCHHAUSEN Saniert und auf den neuesten technischen Stand wurde das Schießsportzentrum der Gemeinde Bad Zwischenahn in Aschhausen gebracht. Am Sonnabend bei einem Festakt die offizielle Präsentation der erweiterten und umgestalteten Anlage statt, während sich am Sonntag beim Tage der offenen Tür auch die Öffentlichkeit ein Bild von dem neuen Haus machen konnte.

Vertreter aus Politik und Verwaltung der Gemeinde Bad Zwischenahn und des Landkreises Ammerland ließen sich durch den Präsidenten des Schützenvereins (SV) Aschhausen, Friedrich Lüttmann, ebenso informieren wie die Vorsitzenden des Ammerländer und des Oldenburger Schützenbundes. Aber auch Vertreter der örtlichen Vereine und der Schützenvereine in der Gemeinde Bad Zwischenahn fanden den Weg zum Schießsportzentrum an der Herbartstraße.

Seit 1972 hat der Schützenkreis Bad Zwischenahn sein Schießsportzentrum in Aschhausen. Erste Überlegungen zur Sanierung und Modernisierung gab es bereits 1998, die jedoch wegen ungeklärter Eigentumsverhältnisse zurückgestellt wurden. Als 2005 die Gemeinde Bad Zwischenahn das Grundstück übernahm, wurde an den Überlegungen weitergearbeitet.

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Zwei Bauabschnitte

Im Juli 2007 wurde mit einem ersten Bauabschnitt begonnen. Neue elektronische Anlagen wurden installiert, das Dach wurde komplett erneuert und ein Sportleiterraum errichtet. In einem zweiten Bauabschnitt wurden ab 2009 der Eingangsbereich und der Sanitärbereich völlig neu geschaffen, so dass das jetzige Zentrum für den Schießsport insgesamt gut 1500 Quadratmeter umfasst.

Die Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten wurden in zwei Abschnitten durchgeführt, um die Kosten kontrollierbar zu halten, so Lüttmann. Insgesamt wurden 230 000 Euro aufgewendet, wobei der SV Aschhausen als Betreiber der Anlage Fördergelder der Gemeinde, des Landkreises und des Kreissportbundes erhielt. Selbst wurden durch die Mitglieder über 7500 Arbeitsstunden in Eigenleistung investiert. Weitere finanzielle Mittel wurden über Spenden und über die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge eingeholt.

Nun wurde vor allem auch das Engagement von Gerd Dreyer hervorgehoben, der für die Umbaumaßnahme insgesamt 80 000 Euro an Spenden sammeln konnte. Sowohl Bürgermeister Dr. Arno Schilling als auch Landrat Jörg Bensberg waren von dem Zusammenhalt der Aschhauser Bürger und der örtlichen Vereine bei der Beschaffung der finanziellen Mittel sehr angetan.

Heute verfügt die Schießsportanlage in Aschhausen über eine elektronische Treffer-Anzeige aller zehn Bahnen für Luftgewehr und Lichtpunktgewehr. Auch die Anlage für Kleinkaliber und Sportpistole ist entsprechend ausgestattet. Dazu können über eine Anlage die Schießergebnisse im Gemeinschaftsraum, der über gut siebzig Plätze verfügt, verfolgt werden.

Zukunft gesichert

Mit dieser Anlage, so Josef Rolfes vom Oldenburger Schützenbund, kann der Verein die Tradition des Schießsports pflegen und ausbauen, die Jugend fördern und auch neue Mitglieder gewinnen. Mit dieser Anlage wurden Voraussetzungen geschaffen, die dem Schützenwesen die Zukunft sichert, zeigte sich auch Ewald Schmidt, Präsident des Ammerländer Schützenbundes, überzeugt.

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