EDEWECHT Ferien(s)pass in der Gemeinde Edewecht: Zusammen mit der Jugendpflege bieten auch diesen Sommer wieder viele Organisationen Veranstaltungen für die daheimgebliebenen Kinder an.

16 Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren waren kürzlich beim Schiff-Modell-Club Bad Zwischenahn-Edewecht zu Gast. Wie es in einer Pressemitteilung heißt, seien den jungen Gästen bei dem Bastelnachmittag im „Haus der Begegnung“ Schiffsmodelle vorgestellt worden. Zwei davon – ein Segelboot oder einen Schlepper konnten sie nachbauen. Die Einzelteile gab es bereits vorgestanzt in einem Set; sie mussten nur vorsichtig aus einer Holzplatte ausgebrochen werden. Das Zusammenfügen bereitete den meisten aber doch Schwierigkeiten. Mit Unterstützung der „Profis“ wurde gemeinsam geklebt und fixiert. Eine individuelle Note erhielt jede Arbeit, weil jeder Nachwuchsmodellbauer seinem Schiff einen eigenen Anstrich verpassen durfte. Zum Schluss erhielten alle „Schiffsbauten“ noch einen farblosen Lackanstrich, damit sie auch schwimmfähig wurden. Die Kinder und Jugendlichen seien begeistert gewesen, hatten sie doch nicht damit gerechnet, dass man in so kurzer Zeit ein fertiges, schwimmfähiges Boot bauen und voller Stolz zu Hause präsentieren konnte. Aufgrund der großen Resonanz wollen die Schiffsmodellbauer auch im nächsten Jahr eine Ferienpassaktion anbieten.

„Unser heimisches Wild“ lernten Mädchen und Jungen beim Hegering Edewecht kennen. An den beiden Veranstaltungen – die eine fand bei Regenwetter, die andere bei strahlendem Sonnenschein statt – beteiligten sich wieder über 60 Kinder. Wie es in einer Pressemitteilung heißt, wurde den Mädchen und Jungen zunächst anhand von Präparaten und Schautafeln heimische Tierarten sowie deren Lebensraum und Lebenweise erläutert. Einige Eltern waren von diesem Auftakt bereits so begeistert, dass sie der späteren „Naturerkundung“ im Revier anschlossen. Die Gäste wurden in kleine Gruppen mit vier bis sieben Kindern aufgeteilt, mit einem Jäger ging es dann auf die Pirsch über Feld- und Waldwege in den Schepser Wiesen und auf Felder an der Aue. Mit ihren Ferngläsern konnten die „Naturkinder“ die Tierwelt gut beobachten. So sahen die Sechs- bis Neunährigen, die sich sehr ruhig verhielten, nicht nur Hasen und Kaninchen, sondern auch Rehe, Fasane, Tauben, Mäusebussarde, Enten, Teichhühner, Fischreiher, Raben, Elstern, Eichelhäher und einiges mehr. Die jungen Gäste, die an dem Regentag mit den Jägern im Revier waren, konnten viel mehr Tiere beobachten als an dem Sonnentag. Einer Gruppe hatte sich ein Jährlingsrehbock sogar bis auf 30 Meter genähert. Mütter und Väter, die ihre Kinder abends wieder abholten, waren ganz überrascht, als sie erfuhren, wie viel Wild ihr Nachwuchs bei Regenwetter beobachten konnte. Hegeringsleiter Ekkehardt Lange kündigte an, dass der Hegering auch nächstes Jahr wieder „Naturerkundungen für Kinder“ anbieten wolle.

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Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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