Bad Zwischenahn /Ammerland Zum ersten Mal hat Kevin Schmidt als neuer Leiter der Zwischenahner Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit die monatlichen Arbeitslosenzahlen für das Ammerland präsentiert. Er hätte sich sicher einen anderen Monat für diese Premiere gewünscht, denn die Zahlen sind, wie üblich in den Wintermonaten, nicht die besten. Von 4,5 auf 5,3 Prozent ist die Arbeitlosenquote im Ammerland im Januar gestiegen. Statt 2 894 im Dezember waren im Januar 3 423 Menschen arbeitslos gemeldet.

Vergleicht man die Geschäftsstelle Bad Zwischenahn mit den anderen neun Geschäftsstellen im Agenturbezirk Oldenburg-Wilhelmshaven, hat keine andere Geschäftsstelle im vergangenen Monat eine schlechtere Entwicklung verzeichnen müssen. Allerdings operiert die Geschäftsstelle auf hohem Niveau. Vergleicht man anstelle der monatlichen Entwicklung die Quoten, liegt nur die Geschäftsstelle in Wildeshausen mit 4,5 Prozent vor dem Ammerland. Und so machen sich Schmidt und Linda Markwardt vom Jobcenter des Landkreises Ammerland auch wenig Sorgen um die allgemeine Entwicklung des Arbeitsmarktes im Ammerland.

Die Entwicklung, so Schmidt, sei zum einen saisontypisch. Wie üblich im Winter steigt die Zahl der arbeitslosen Mitarbeiter aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe ebenso wie im Bereich der Baumschulen. Dort habe der strenge Frost Ende Januar dafür gesorgt, dass einige Betriebe keine Arbeit mehr für ihre Mitarbeiter hatten. In beiden Branchen würden Betriebe aber schon in Kürze wieder einstellen, sind sich die Experten sicher.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Generell gebe es einen stabilen Zugang an offenen Stellen, zum Beispiel im Sozial- und Gesundheitswesen.

Ein Vergleich zum Januar 2016 stützt die zuversichtliche Prognose: Damals lag die Quote bei 5,2 Prozent, um dann bis Mai auf unter 4 Prozent zu sinken.

Weiter steigend ist die Zahl der arbeitslosen Ausländer – zum einen Flüchtlinge, zum anderen auch Ausländer die bereits seit längerem im Ammerland sind, meist aber in den saisonabhängigen Berufen arbeiten.

Positiv im Vergleich zum Vorjahr ist die Entwicklung für Arbeitnehmer über 50 Jahre, sie sind deutlich seltener arbeitslos. „Das sind meist Fachkräfte, und von denen trennt man sich jetzt nicht“, sagt Wolfgang Meier vom Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Westerstede
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.