Rostrup Viele Betriebe im Ammerland und im Nordwesten produzieren hochwertige Nahrungsmittel, achten dabei auf Umwelt und Artenvielfalt und auf eine fairen Umgang mit ihren Mitarbeitern und auch mit ihren Tieren.

Möglichst viele dieser Menschen zu versammeln und ihre Produkte und Arbeitsweise einem breiten Pubilkum zu zeigen, dass ist das Ziel von „Genuss im Nordwesten“. Für seine gleichnamige Veranstaltung am Sonntag, 15. September, im Park der Gärten holt der Verein mehr als 80 Aussteller in den Park der Gärten in Rostrup. Scott Haslett, Wolfgang Huesmann von Genuss im Nordwesten stellten das Programm am Dienstag im Park der Gärten mit einigen dieser Aussteller und mit Partnern vor.

„Den größten Beitrag zum Klimaschutz können wir mit unserer Ernährung leisten“, sagt Antje Schmidt-Kunert, die gemeinsam mit Stefanie Kache die Volkshochschule Oldenburg vertrat. Bei Genuss im Nordwesten werden insgesamt sieben VHS-Dozenten zeigen, was man mit guten und gesunden Lebensmitteln alles machen kann – lecker muss es natürlich vor allem sein.

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Schnell und lecker

Die Besucher können unter dem Bühnendach von 11 bis 16 Uhr bei der Zubereitung von Pralinen aus Eicheln, Blütenschokolade, Rosenbutter, aromatisierten Salze, Frischkäsevariationen und andere Leckereien dabei sein. Auch geht es darum, vergessene Techniken, wie das Einkochen wiederzubeleben. „Gemeinsam mit der Familie zu kochen macht Spaß und braucht nicht viel Zeit“, ist Schmidt-Kunert überzeugt.

„Schnelle Küche, mit Genuss und Freude“ gibt es auch in der Mitmachküche, wo Familien herzhafte belgische Waffeln aus Emmermehl hergestellt und auf verschiedene Arten aromatisiert werden. Das Urgetreide Emmer, fast vergessen, habe in den vergangenen trockenen Sommern seine Stärke gezeigt, weil es bei Dürre viel besser gedeihe als Weizen, so Schmidt-Kunert. Wer nicht selbst kochen will, hat bei den zahlreichen Ausstellern trotzdem reichlich Gelegenheit zu probieren und sich zu informieren.

Tomaten anbauen

Im Park der Gärten geht es natürlich nicht nur um die Verarbeitung von Lebensmitteln, sondern auch um den Anbau: So wird die bekannte Tomatenzüchterin Sue Larisch aus Ahlhorn vor Ort sein und die Besucher beraten sowie Kurzvorträge (11, 14 und 16 Uhr) zum Thema „Tomaten halten“ anbieten.

Im Bäuerlichen Nutzgarten erfahren die Besucher alles zum Anbau und Ernten von regionalen Gemüsesorten.

Wer etwas gekauft hat, soll es nach Möglichkeit nicht in einer Plastiktüte nach Hause tragen. Schon seit Beginn der Saison seien Plastiktüten und Einweggeschirr bei den Veranstaltungen im Park der Gärten nicht mehr erlaubt, sagte Diana Rolfes, Leiterin des Veranstaltungsmanagements im Park. Das gelte natürlich erst recht für Genuss im Nordwesten. „Wir bitten die Besucher, selbst Taschen mitzubringen. Im Eingangsbereich bietet der Park aber auch nachhaltige Taschen zum Selbstkostenpreis an.

Regionale Produzenten und Kunden zusammenbringen will auch Garvin Hinrichs vom Internetportal „Mein Marktstand“, über das Kunden bei verschieden Anbietern Lebensmittel bestellen und sich unkompliziert und dennoch nachhaltig und möglichst klimafreundlich liefern lassen können. Ebenfalls vor Ort sein wird Ivette Kühl, die mit dem „Kräuterkörbchen“ in Tange heimische Wildkräuter wieder ins Bewusstsein rückt. Wer sich damit auskenne, könne auf viele Gewürze und Kräuter aus dem Supermarkt verzichten, sagt sie. Das dürfte für die Teilnehmer der „Regio Challenge Oldenburg“ interessant sein. Bei dieser Veranstaltung des Ernährungsrates Oldenburg versuchen die Teilnehmer, sich für sieben Tage nur von Lebensmitteln zu ernähren, die im Umkreis von 50 Kilometern angebaut oder produziert wurden. Genuss im Nordwesten wird die Abschlussveranstaltung für diese Challenge sein und Teilnehmer werden dort über ihre Erfahrungen berichten.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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