Rostrup /Berlin Was plant der Immobilienentwickler „The Grounds“ aus Berlin auf dem Gelände des ehemaligen Bundeswehrkrankenhauses in Rostrup? Eine Meldung der Immobilien Zeitung aus Wiesbaden schlug am Mittwoch hohe Wellen rund um das Zwischenahner Meer.

Die Zeitung meldete unter Berufung auf Geschäftsführer Eric Mozanowski, „The Grounds“ wolle nicht nur auf den bereits vereinbarten Baufeldern bauen. Auch eine 40 000 Quadratmeter große Fläche, die nach bisheriger Planung zum Landschaftsschutzgebiet gehören soll, wolle das Unternehmen gerne als Bauland nutzen. Auf den bereits vereinbarten Bauflächen wolle das Unternehmen dichter bauen als bisher vorgesehen, so die Immobilienzeitung.

Gegenüber der NWZ relativierte Mozanowski diese Meldungen am Donnerstag. Er sei im Gespräch mit der Immobilien Zeitung nach der Idealvorstellung für „The Grounds“ gefragt worden, sagte er. Für sein Unternehmen sei natürlich eine möglichst gute Ausnutzung der Fläche interessant, deshalb habe er erklärt, was für das Unternehmen mittel- und langfristig wünschenswert wäre.

Klar sei aber, das „The Grounds“ nur gemeinsam mit den bisherigen Eigentümern der Fläche, der „Palais am Meer“ aus Bremen und der Gemeinde Bad Zwischenahn handeln wolle. „Es geht nur mit der Gemeinde“, so Mozanowski, „also wird auch nur das entstehen, was der Gemeinderat mittragen kann.“

Der hat für eine Bebauung des Geländes klare Grenzen gesetzt und in einem städtebaulichen Vertrag festgeschrieben. Wichtigster Punkt: Auf dem gesamten Gelände dürfen nur 20 000 Quadratmeter Fläche bebaut werden. Bis zum Abriss der alten Gebäude waren rund 26 000 Quadratmeter Grund versiegelt. Östlich des Bachstelzenweges, der das Gelände durchschneidet, soll es keine Bebauung geben.

Auch zum Stand des Verkaufs äußerte sich Mozanowski. Der Kaufvertrag mit der Palais am Meer sei abgeschlossen und auch der nötige Notartermin sei bereits erfolgt. Zum Kaufpreis wollte sich der „The Grounds“-Geschäftsführer nicht äußern. Vollständig bezahlt seien die Grundstücke aber noch nicht. Das werde laut Vertrag auch erst dann geschehen, wenn die Gemeinde den Bebauungsplan verabschiedet habe.

Mozanowski hofft, dass der B-Plan bis Mitte 2019 steht. Die Gemeindeverwaltung wartet nach NWZ-Informationen allerdings schon seit längerem auf aktualisierte Planungsunterlagen der Palais am Meer und auch der Abriss und die Entsorgung von Altlasten auf dem Gelände zieht sich wesentlich länger hin als ursprünglich geplant.

Nach dem Einstieg von „The Grounds“ würden sowohl die Abbruch- und Entsorgungsarbeiten als auch die weitere Planung beschleunigt, kündigte Mozanowski im Gespräch mit der NWZ an.

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Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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