FIKENSOLT Die Anfang der siebziger Jahre am Schloßweg errichtete und später erweiterte Fikensolter Reitanlage stand zu ihrer besten Zeit stark im Interesse der Öffentlichkeit. Hier war der Ammerländer Reitclub zu Hause, dem nicht zuletzt Westerstedes Ehrenbürgermeister und damaliger Vereinsvorsitzender Manfred Hüniken zu großer Popularität verhalf – vor allem in Reiterkreisen. In der Halle und auf den umliegenden Flächen fanden Reitsportveranstaltungen überregionalen Zuschnitts statt.

In den vergangenen Jahren wurde es sehr ruhig um die idyllisch gelegene Anlage. Sie wurde nur noch selten genutzt, stand im vorigen Jahr sogar zum Verkauf. Neuer Eigentümer des Hofes Jaspers, der Reitanlage und der dazu gehörenden Flächen ist inzwischen der Westersteder Dachdeckermeister Markus Schneider. „Wir sind dabei, den Resthof wieder aufzubauen, werden ihn später wohl auch privat nutzen. Alle anderen Gebäude und Flächen habe ich verpachtet“, sagte Schneider am Mittwoch in einem NWZ -Gespräch. Er sei davon überzeugt, dass die Pächterin die Anlage wieder auf Trab bringen werde.

Und genau das hat Kerstin Heider (37) auch vor. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Malte Stieg investierte sie bereits unzählige Arbeitsstunden in das Objekt. „Jawohl, wir haben ordentlich geschuftet“, bestätigte Stieg. „Ich möchte aber auch die Gelegenheit nutzen und mich bei allen freiwilligen Helfern bedanken, die so oft mit angefasst haben und uns auch künftig unterstützen wollen“.

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Bei einem „Tag der offenen Tür“ am 12. September stellen Kerstin Heider und Malte Stieg die neue alte Fikensolter Reitanlage der Öffentlichkeit vor.

Bereits heute schon können Pferdebesitzer ihre Tiere dort unterstellen und auf Wunsch pflegen lassen. Ähnlich wie in anderen Ammerländer Reitanlagen will Kerstin Heider, eine ausgebildete Pferdetrainerin, einen Rundumservice anbieten.

Vor vielen Jahren hat Kerstin Heider einmal Zahnarzthelferin gelernt. Schnell aber entdeckte sie ihren Hang zu Pferden und hat daraus nun einen Beruf gemacht. Fikensolt ist für sie nicht neu. Immerhin hat sie hier schon als Kind gespielt.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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