Westerstede Mit Kennerblicken und Klemmbrettern in den Händen durchstreifen sechs Preisrichter die Reihen voller Käfige in Halle 18 der Deula in Westerstede. Rund 336 Ausstellungsnummern sind für die Rassegeflügelschau vergeben worden. „Da auch einige Paare dabei sind, werden insgesamt rund 400 Tiere in der Schau ausgestellt“, sagt Dieter Rosendahl, Ausstellungsleiter und 1. Vorsitzender des Rasse- und Ziergeflügelzuchtvereins Westerstede.

1000 Besucher erwartet

Für die Geflügelausstellungen diesen Sonnabend, 14. November, und diesen Sonntag, 15. November, werden in der Deula, Max-von-Eyth-Straße 12 bis 18, wieder rund 1000 Besucher aus der ganzen Region erwartet, so der Vereinsvorsitzende. Die Veranstaltung habe Tradition, da der Verein bereits seit 1889 bestehe, erklärt Dieter Rosendahl.

Auch in diesem Jahr sei die Vielfalt der ausgestellten Tiere groß: Von Rothalsgänsen, über Eistauben, Kandiergänse, Zimttäubchen, bis hin zu Mandarinenenten und verschiedenen Rassehühnern wie „New Hamphire“ und Perlhühnern sind in der Geflügelausstellung zusehen.

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Einer der sechs Preisrichter, der die Tiere am Donnerstag unter die Lupe nahm, ist Gerd Sprenkel. Mit seinen Kollegen prüfte er die züchterische Qualität auf herausragende Merkmale. Ermittelt werden anhand der besten Tiere die Vereinsmeister der Senioren und der Jugend. Geprüft werde nach Farbe, Form, Ober- und Unterlinie, Flügellage, Augenfarbe, Kopfpunkten sowie weiteren Details, die je nach Rasse sehr unterschiedlich seien, so Sprenkel. Als Zuchtgeflügelliebhaber lägen ihm besonders die Tiere am Herzen, die auf der „Roten Listen“ stünden, weil sie sehr selten seien. Dazu zähle auch das dänische Landhuhn, sagt Sprenkel und holt ein stolzes Exemplar aus einem der Käfige. Der Hahn sei ein besonders schöner Vertreter seiner Art. Der Preisrichter spreizt mit sicherer Hand den Flügel des Tieres. „Hier sieht man, dass das Gefieder sehr gepflegt ist“, erklärt der Experte. Der Pflegestand der Tiere fließe auch in die Bewertung ein. Für so eine Schau würden die Tiere natürlich auch besonders vorbereitet, erklärt Sprenkel. Man könnte sagen, damit Tiere aussähen wie aus dem Ei gepellt.

Wertungen zuchtweisend

Doch nicht nur auf die Schönheit der Geflügels käme es an. „Natürlich ist das eine Liebhaberei, aber wir wollen die Rassen auch in ihrer Form erhalten“, sagt er. Die Bewertungen seien daher auch zuchtweisend.

An diesem Wochenende steht die Hallen 17 und 18 auf dem Deula-Gelände an der Max-Eyth-Straße auch Besuchern offen. Die Geflügelausstellung ist am Sonnabend, 14., und Sonntag, 15. November jeweils von 9.30 bis 17 Uhr geöffnet.

Wie in den Jahren zuvor wird es eine große Tombola sowie eine reichhaltige Kaffee- und Kuchentafel geben.->

Sophie Schwarz Volontärin / NWZ-Redaktion
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