Wiefelstede In der Windmühlendiskussion in Wiefelstede geht es erst einmal nicht weiter. Eine von der Verwaltung angeregte Potenzialstudie über mögliche Standorte für Windkraftanlagen im Gemeindegebiet wurde am Montag im Bau- und Umweltausschuss abgelehnt. SPD und Grüne sprachen sich für die Studie aus, die übrigen Ausschussmitglieder lehnten die Beschlussvorlage ab.

Hans-Dieter Schneider (SPD) argumentierte, dass die Nachbargemeinden Rastede und Varel Windparks im Grenzgebiet im Norden Wiefelstedes planten.

„Wenn die Windparks dann da stehen und wir da gegen angucken müssen, aber selbst nicht profitieren, ist das schlecht“, sagte der Ratsherr. Daher solle zumindest überprüft werden, wie sich ein eigener Windpark an der Nordgrenze auswirke.

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Jens Nacke (CDU) hielt dagegen, dass für eine Potenzialstudie derzeit überhaupt kein Bedarf bestehe. Dank der Änderung des Flächennutzungsplans 1999 und des Bebauungsplans Nr. 4 könnten auch weiterhin weitere Windparks in Wiefelstede verhindert werden. Die Sperrwirkung der drei Anlagen in Conneforde reiche noch bis 2020.

Daran ändere auch der geplante Windenergieerlass der Landesregierung nichts. „Der Erlass hat keine Weisungspflicht und ist derzeit auch nur ein Entwurf. Warum sollten wir unser Standortkonzept aufgeben und mit einer Potenzialstudie vorpreschen?“, fragte Nacke in die Ausschussrunde.

Auch Hartmut Bruns (FDP) riet, „die Füße still zu halten“, zumal es sich um eine reine Standort- und keine Windpotenzialstudie handele.

Ferner beriet der Ausschuss über den Bebauungsplan Nr. 79 I „Gristede, Grüner Weg – Erweiterung“. Dieser wurde vom Ausschuss einstimmig angenommen.

Die Entscheidung über das kommunale Einzelhandelskonzept wurde auf die nächste Sitzung verschoben, da noch keine konkreten Ergebnisse der Datenauswertungen und Kundenbefragungen vorlagen.

Auch über eine Stellungnahme der Gemeinde zur Küstenautobahn A 20 wurde noch nicht abschließend beraten, da es noch keine Beschlussvorlage gab. Ein Antrag des Ratsherrn Günter Teusner (B90/Grüne) die gesamte Planung auf dem Gebiet der Gemeinde abzulehnen, fand bei den Ausschussmitgliedern keine Mehrheit.

Christopher Hanraets Redakteur / Redaktion Varel
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