Osterscheps Entsteht neben der Grundschule entlang der Osterschepser Straße ein „Dörfliches Wohngebiet“? Der Eindruck, dass dort in nicht so ferner Zukunft Häuser entstehen könnten, entstand bei einer Sitzung eines Arbeitskreises „Dorfregion Edewecht-West. Zu diesem Gremium gehören Menschen aus Westerscheps, Osterscheps und Wittenberge sowie der Gemeindeverwaltung, die sich Gedanken über die Siedlungsentwicklung machen. Getagt wurde unter Leitung des Arbeitskreisvorsitzenden Erwin Lüttmann, der dem Ortsbürgerverein Scheps angehört. Der Ortsbürgerverein kämpft seit Jahren für ein solches Neubaugebiet an der Osterschepser Straße.

Auf den jetzt noch landwirtschaftlich genutzten Flächen soll auch nach ersten Vorstellungen des Arbeitskreises ein Wohngebiet entstehen, um eine Dorfentwicklung weiter voran zu bringen. Diese Pläne wurden allerdings von einigen Bewohnern stark kritisiert. Jetzt zeigte sich, dass dieses Areal nicht durchgängig bebaut werden kann, weil eine Teilfläche nicht verfügbar sei und die Nutzung einer weiteren Fläche noch nicht abschließend geklärt sei, hieß es.

Bislang könnten nach Untersuchungen des zuständigen Planungsbüros Diekmann & Mosebach aus Rastede zwei kleinere Bereiche bebaut werden, wobei nur wenige Häuser dort entstehen könnten, weil man Abstände zu den dortigen landwirtschaftlichen Betrieben einhalten müsse und man wegen des Verkehrslärms ein ganzes Stück von der Landesstraße entfernt bauen könne.

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Um eine gewisse Größe für das Wohngebiet zu erhalten, schlug Olaf Mosebach auf der Versammlung vor, dieses Areal in ein „Dörfliches Wohngebiet“ umzugestalten. „Damit sind Vorschriften verbunden, dass sich die Häuser zum Beispiel in ihrer Bauart der Umgebung einpassen, wobei die Grundstücke unterschiedlich groß sein können, um auch die Haltung von Tieren zu ermöglichen“, erklärte er die entstehenden Möglichkeiten.

Mit der dörflichen Architektur einhergehend würden auch Straßen und Anlagen entsprechend gestaltet werden. Auf dem Gelände könnten auch Flächen für Einzelhandel oder Gewerbe ausgewiesen werden.

Die große Mehrheit der Anwesenden sprach sich für eine Weiterführung der Planungen unter dem Aspekt „Dörfliches Wohngebiet“ an der Osterschepser Straße aus.

Die Planungen zur Siedlungsentwicklung sollen in den politischen Gremien weiterberaten werden. Im Bauausschuss war das Neubaugebiet kontrovers diskutiert worden.

Zu den weiteren Punkten, die im Arbeitskreis erörtert wurden, gehörten die Entwicklung des Dorfplatzes Osterscheps, die Ausgestaltung eines Spielplatzes in Wittenberge und das Problem der Linienbustour durch die Poststraße in Westerscheps. Hier werden Vorschläge überarbeitet und in die Siedlungsentwicklung eingepflegt. Anfang Februar 2018 wird der Arbeitskreis Wittenberge/Westerscheps/Osterscheps zu einer weiteren Besprechung zusammenkommen. Als Termin wurde der 7. Februar vereinbart.

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