Rastede /Augustfehn /Bad Zwischenahn Das vorläufige Einreiseverbot für Menschen mit Staatsangehörigkeiten aus sieben muslimischen Ländern – verhängt vom US-Präsidenten Donald Trump – löste überall auf der Welt eine Protestwelle aus. Doch wie sieht es bei uns mit Reisen in die USA aus? Welche Auswirkungen hat das Dekret Trumps auf Buchungen? Die NWZ  hat sich bei Reisebüros im Ammerland umgehört.

Andrea Schwarting ist Reiseberaterin im Reisebüro Bruns Reisen in Rastede. Sie glaubt nicht, dass Reisende durch Trumps Entscheidungen von einer Fahrt in die USA absehen. Ohnehin sei es noch zu früh, um tatsächlich Aussagen zu Auswirkungen oder Reaktionen auf den Einreisestopp zu treffen.

„Wir können es noch gar nicht beurteilen“, erklärt Schwarting. Auch seit der Designierung Trumps im Dezember gab es keinen Einbruch der Zahlen: „Die Buchungen nach Amerika laufen ganz gut“, resümiert die Reiseberaterin.

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Von Kunden habe es noch keine Fragen oder Meldungen gegeben. Auch Schwartings Kollegin Lea Kieselhorst ist sich sicher, Reisende in die USA müssen sich „keine Sorgen machen.“ Der große Teil der Kunden habe auch einen deutschen Reisepass.

Für Touristen oder Geschäftsreisende beispielsweise aus Deutschland gilt aktuell immer noch das Elektronische System zur Einreisegenehmigung, kurz ESTA.

Kunden sind gelassen

Im Tui-Reisecenter in Bad Zwischenahn haben sich bislang ebenfalls noch keine Kunden über die aktuellen Änderungen der US-Einreisebestimmungen erkundigt, sagt Mitarbeiterin Wiebke Palt. Sowohl bei Kunden als auch in ihrem Bekanntenkreis erlebe sie allerdings, dass die politischen Entwicklungen in den USA dazu führten, dass es bei Reiseplänen in die USA eher Zurückhaltung gebe – weniger wegen der aktuellen Änderungen als aus Sorge vor der weiteren Entwicklung.

Verkauf ist normal

Keine Unsicherheit hat Peter Janßen, Inhaber des Tui- Reisecenters Augustfehn, bei seinen Kunden festgestellt. „Wir haben USA-Reisen ganz normal verkauft“, erklärt er. Auch bei den Linienflügen gebe es keine rückläufigen Buchungszahlen. Allerdings handele es sich durchweg um deutsche Kunden und keine ausländischen. Im vergangenen Jahr sei Urlaub in den USA „der Renner“ gewesen. Ob das allerdings in diesem auch so sein werde, könne man noch nicht sagen.

Tonia Hysky Redakteurin / Redaktion Kultur/Medien
Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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