Herrenhausen /Wiefelstede Der Wiefelsteder Straßen- und Verkehrsausschuss hat sich am Montagabend mehrheitlich gegen die Stimmen der SPD und bei zwei Enthaltungen dagegen ausgesprochen, einen Auftrag für die Planung zweier neuer Bushaltestellen an der Wapeldorfer Straße in Herrenhausen in Höhe der Einmündung „Feuerweg“ von rund 10 000 Euro zu erteilen. Auch die Kosten in Höhe von rund 38 000 Euro für den Bau der Haltestellen und ein möglicher Förderbetrag in Höhe von rund 27 000 Euro sollen nicht in die Finanzplanung für 2017 aufgenommen werden. „Damit ist die Geschichte gelaufen“, konstatierte denn auch Manfred Rakebrand (SPD). Das letzte Wort hat allerdings noch der stets nicht öffentlich tagende Verwaltungsausschuss, der am 2. November auch zu diesem Thema zusammenkommt.

Keinen Bedarf sah Hans-Günther Claußen (CDU) für neue Haltestellen. Der Bauhof habe mit der zunächst provisorisch gedachten Herrichtung der Haltestelle „Feuerweg“ gute Arbeit geleistet, die schräg gegenüber liegende Haltestelle „Liethermoorweg“ werde lediglich noch von einem Schüler genutzt. Claußen: „Sollten wir da überhaupt noch Geld für einen Ausbau in die Hand nehmen?“ Auch Fraktionskollege Hartmut Gerdes sah nach wie vor keinen Sinn im Bau der Haltestellen. „Manfred Rakebrand warf ein, man müsse auch an ältere Einwohner denken und zudem an eine behindertengerechte Ausgestaltung der Haltestellen. Und Parteikollege Lutz Helm machte deutlich, dass man ja nicht wisse, ob sich die Bevölkerungszahlen nicht wieder nach oben entwickelten.

Die Bewohner im Bereich der Haltestellen, die sich seit Jahren für mehr Verkehrssicherheit in dem Bereich einsetzen, hatten – wie berichtet – deutlich gemacht, dass sie für den Fall eines Tempolimits von 70 Stundenkilometern auf der Wapelorfer Straße im Bereich der Haltestellen nicht weiter auf einem Ausbau durch die Gemeinde bestehen würden. Der Landkreis lehnte das Limit jedoch ab.

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