Dringenburg Die Nachfrage von Milchviehbetrieben nach Naturheilverfahren als begleitende Maßnahmen neben dem Einsatz von Antibiotika bei der Tierhaltung sei da, erklärte Heino Martens, Fachberater Tierproduktion bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, im Vorfeld der Jahreshauptversammlung des Milchkontrollvereins Dringenburg am Donnerstagabend im Spohler Krug. Auch Erfolge könnten bereits nachgewiesen werden.

Martens sprach an diesem Abend über entsprechende Praxiserfahrungen aus Milchviehbetrieben und kündigte bereits das nach 2013 zweite Naturheilkundeforum für Milchviehhalter an, das am Donnerstag, 5. März, ab 19 Uhr wiederum im Spohler Krug stattfinden soll. Schon jetzt können sich Landwirte dafür anmelden unter www.lwk-niederachsen.de oder unter Telefon   0441/3401000.

Oberleistungsprüfer Zufrieden mit kontrollergebnissen

Zufrieden zeigte sich erneut Oberleistungsprüfer Ewald Cramer mit den Milchkontrollergebnissen des Kontrolljahres 2013/2014 in den 165 Mitgliedsbetrieben. Die besten Ergebnisse lieferten:

Kuh „Hane 255“ von Susanne Stahmer aus Nethen mit einer Laktationsleistung von insgesamt 16 896 Kilo Milch und 525 Eiweißkilo.

Kuh Elsa 496“ von Torben Gerdes aus Jaderberg bei den 1. Laktationsleistungen mit 16 000 Kilo Milch und 460 Eiweißkilo.

Die höchste Lebensleistung erbrachte die Kuh „Media 53“ von Herbert Kuck in Hassel mit 154 280 Kilo MIlch und 4745 Eiweißkilo.

Die höchsten Herdendurchschnittsleistungen nach Bestandsgrößen haben:

20 bis 29 Kühe: Frank Martens, Bokel (11 217 Kilo Milch/378 Eiweißkilo).

40 bis 59 Kühe: Bernd Oltmanns, Bekhausen (10 525/362).

60 bis 79 Kühe: Dirk Cording, Garnholterdamm (11 453/384).

80 bis 99 Kühe: Holger Wemken, Nuttel (10 983/378).

100 bis 149 Kühe: Van Velzen-Hekert GbR, Jaderaußendeich (9801/348).

Mehr als 150 Kühe: Torben Gerdes, Jaderberg (10 742/354).

Fünf Betriebe weniger als im Vorjahr aus dem Ammerland, Friesland und der südlichen Wesermarsch sind nun noch Mitglied im Milchkontrollverein: 165. Zusammen haben sie mit 15 729 Kühen 607 Tiere mehr als im Vorjahr – und auch die Zahl der Kühe pro Betrieb (95,3) ist im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent erneut gestiegen. Dieser Trend ist – wie mehrfach berichtet – seit Jahren zu verzeichnen.

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Freiwillig lassen die Mitgliedsbetriebe elfmal im Jahr die Milch ihrer Kühe im Labor in Leer untersuchen, auf Fett- und Eiweißanteil etwa. Die Untersuchung dient aber auch der Gesundheit der Tiere, denn Krankheiten oder Faktoren für eine eingeschränkte Leistung ließen sich ebenfalls ablesen. Zudem dienen die Untersuchungen grundsätzlich dazu, Haltung, Pflege und Fütterung der Tiere zu optimieren. Das wiederum steigert letztlich auch den Marktwert der Tiere und ihrer Nachkommen.

Dr. Ernst Bohlsen, Geschäftsführer des Landeskontrollverbandes Weser-Ems, wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Methode zur Trächtigkeitsuntersuchung (TU) über die Milch nochmals verbessert worden sei. Die Milchviehhalter könnten, wenn sie es wünschten, bei der Untersuchung ihrer Milch auch diese TU gleich mitbestellen. Die Trächtigkeit könne nunmehr bereits 28 Tage nach der „Belegung“ über die Milchprobe festgestellt werden, sagte Bohlsen. Diese Untersuchung koste lediglich drei Euro.

Bei den Wahlen zum Vorstand wurden an diesem Abend Milchkontrollvereinsvorsitzender Gerd Heinen aus Conneforde und Vorstandsmitglied Theis Oltmanns, Neuenwege, in ihren Ämtern bestätigt. Weitere Wahlen standen nicht an.

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