GRISTEDE „Die Frage ist: Müssen Torten eigentlich rund sein?“ CDU-Kreistagsabgeordneter Jann Lübben kämpft mit dem Reglement: Die Frage des Mitglieds der vierköpfigen Jury bei der „1. Ammerländer Weihnachtstorten-Meisterschaft“ im „Alten Dorfkrug - Kuck sin Died“ in Gristede steht am Sonntag berechtigt im Raum, als von 23 eingereichten „Kunstwerken“ Nummer 5 ins Spiel kommt – der rechteckige Schneeballkuchen. Nach intensiver Diskussion mit dem Wiefelsteder CDU-Landtagsabgeordneten Jens Nacke, Hausfrau Renate Stolle aus Falkenburg sowie der Geschäftsführerin der Reederei Ekkenga (weiße Flotte am Zwischenahner Meer), Anja Lid, steht fest: Sie (die Torten) müssen nicht (rund sein).

23 Torten – eingereicht von Backbegeisterten aus dem gesamten Ammerland – sind nach Geschmack und Aussehen zu benoten. Die Jury geht – rein mengenmäßig – bei der Geschmacksprobe klug vor und wird im Laufe des Nachmittags pro Kopf nicht mehr als etwa ein Stück Torte verzehrt haben, was im Gesamtbild einen souveränen Geschmacksnerv voraussetzt. Und so wird in kleinsten Mengen probiert von der „weißen Glühweintorte“, der „Amicelli-“, „Bratapfel-“, „Schoko-Orangen-“, „After-Eight-“, „Nuss-Sahne-Preiselbeer-“, „Sabines Frankfurter Meter-“ oder der „Schneetorte mit Schwips“. All das für einen guten Zweck, denn nach der Prämierung sollen die Torten zu Gunsten des Fördervereins des Kinderkrankenhauses Oldenburg-Kreyenbrück stückweise verkauft werden, erklärt Organisator Thorsten Kaiser, der auch die Idee zu dieser Aktion hatte. Bereits bei Nummer sechs der zu bewertenden Torten wird deutlich, dass ein Favorit ausgemacht ist: die „After-Eight-Torte“. „Die sieht sehr schön aus“, stellt Anja Lid

fest. „Der Boden ist klasse“, meint Renate Stolle und die Herren der Jury genießen derweil schon ein Stück. Helma Körte (kleines Bild) aus Wiefelstede hat die Torte gebacken – und wird mit diesem „Meisterstück“ den Sieg davontragen – was ihr wiederum eine dreitägige Reise für zwei Personen in den Harz einbringt. Platz zwei wird Claudia Behrens aus Westerstede mit „Weihnachten am Südpol“ belegen, Platz drei Helga Borchers aus Spohle mit besagter „Schneetorte mit Schwips“.

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Die Jury lobt nach intensiver Beratung die Kreativität der Meisterbäcker als „toll und überwältigend“, bevor die Menge nach einem respektvollen Defilee vorbei an den Werken zum stückweisen Kauf und Verzehr ansteht. Bis Weihnachten läuft die Sammelaktion für den guten Zweck bei „Kuck sin Died“ weiter, hieß es. Und eine 2. Torten-Meisterschaft soll es im kommenden Jahr auch geben.

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/fotogalerie-ammerland

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