Osterscheps /Edewecht Auf ein bewegtes und arbeitsintensives Jahr 2015 konnten die Jäger des Hegerings Edewecht zurückblicken. Bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstag in der Gaststätte Nemeyer in Osterscheps wurden aber nicht nur die Aktivitäten des vergangenen Jahres noch einmal vorgestellt, sondern auch ein Blick auf die anstehenden Aufgaben 2016 geworfen.

Auffallend im so genannten „Streckenbericht“ für 2015 war vor allem, dass 36 Marder geschossen wurden, während es in den Jahren davor bei diesen Tieren zu keinem Abschuss kam. Dagegen sank die Anzahl der Hasen, die auf der Strecke blieben, weiter und machten im Vergleich zu 2006 nur noch 24,6 Prozent aus.

Einen besonderen Stellenwert hat in den vergangenen Jahren die „Blühsaat“-Aktion erhalten. Hegeringleiter Dr. Hans Fittje bemüht sich mit den weiteren Mitgliedern, Flächen zu ordern, auf dem ein- oder auch zweijährig blühende Saat aufgebracht werden kann. Diese Flächen dienten, so Fittje, nicht nur als Lebensraum für Insekten, sondern gleichzeitig als Schutz- und Brutraum für andere Tierarten. Ein Aufruf in der NWZ  war dabei ein großer Erfolg. 21 Bürger aus Edewecht meldeten sich und einige Gemeinden, die Flächen bis zu 15000 Quadratmeter dafür zur Verfügung stellen.

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Durch viele Aktionen mache man deutlich, dass sich Hegeringsmitglieder vorrangig als Umwelt- und Tierschützer verstünden, wurde betont. Die Sensibilisierung von Kindern im Umgang mit der Natur und den darin lebenden Geschöpfen war 2015 ebenso ein Anliegen wie die Schaffung von Möglichkeiten, beim Mähen der Felder Alarmsirenen einzusetzen. Dafür wurde am Donnerstag ein „Wildretter“ vorgestellt, der mit einem entsprechend lauten Ton die Tiere in den Feldern aufschrecken soll. Erste Erfolge wurden beim Einsatz dieses Gerätes, der beim Hegering angefordert werden kann, sichtbar. So sanken die Mähopfer im Bereich des Hegeringes Edewecht im Vergleich zu 2014 im vergangenen Jahr bei den Kitzen von fünf auf Null, bei den Fasanen von zehn auf eins und bei den Hasen von fünf auf Null. „Landwirte und Lohnunternehmer sind verpflichtet, etwas zur Tierrettung zu unternehmen“, betonte Hegeringsleiter Fittje.

Die Jahreshauptversammlung wurde aber nicht nur dazu benutzt, zu informieren und zu berichten, sondern auch, um Ehrungen und Wahlen abzuhalten. So erhielt Edo Sandstede für seine 60-jährige Mitgliedschaft aus der Hand von Edewechts Bürgermeisterin Petra Lausch das Ehrenzeichen und eine Urkunde des Deutschen Jagdschutzverbandes. Auch Jürgen Belz und Friedrich Setje-Eilers wurden für 40 Jahre Mitgliedschaft im Hegering Edewecht mit Ehrennadeln und Urkunden ausgezeichnet. Eine besondere Ehre wurde Erich Oetken zuteil. Der jetzt 80-Jährige, seit 40 Jahren Mitglied im Hegering, erhielt die Ehrenmitgliedschaft.

Zu neuen stellvertretenden Hegeringleiterin wurde bei der Versammlung Marlies Backhus gewählt, die den Posten von Udo Schmidtke übernahm. Frank Klein folgt als Hundeobmann Peter Bohlen, der nach 15 Jahren von diesem Posten zurücktrat.

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