Hahn-Lehmden Die Popken Fashion Group in Hahn-Lehmden war in dieser Woche Gastgeber für das Unternehmensplanspiel „Management Information Game“. 20 Schülerinnen und Schüler des Lothar-Meyer-Gymnasiums Varel schlüpften in die Rolle von Jungunternehmern – in drei konkurrierenden Firmen.

„Es war eine spannende und interessante Woche“, sagte Schüler Leonhard Nagel. „Wir haben viele praktische Erfahrungen gesammelt, sind aber oft an die Leistungsgrenze gegangen.“ In dem Rollenspiel erarbeiteten die Schüler Strategien und Konzepte, um die Marktposition ihres jeweiligen Unternehmens zu behaupten. Am Donnerstagabend präsentierten sie vor Vertretern aus der lokalen Wirtschaft ihre Verkaufskonzepte für einen fiktiven High-End-Pflanzenbehälter.

Die Schüler beeindruckten dabei mit kreativen Ideen. Eine Gruppe stellte einen Behälter vor, der aus mehreren Schichten bestehen sollte, von denen eine der Luft die Feuchtigkeit entzieht, das Wasser speichert und es je nach Bedarf an die Pflanze abgibt.

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Eine andere Gruppe setzte auf LED-Beleuchtung in verschiedenen Farben, Sensoren zur Wasserregelung und eine Bluetooth-Verbindung. Über diese könnte Kontakt zu einem Smartphone hergestellt werden, auf dem eine App mit Angaben zu allen auf der Welt bekannten Pflanzen installiert ist.

Die dritte Gruppe wollte ihr Produkt mit effektiven Mikroorganismen ausstatten, die für den Schutz vor Keimen und Schimmel sorgen sollten. Der Behälter sollte zudem über ein Display und intelligente Sensoren verfügen.

Die Besucher des Präsentationsabends mussten anschließend abstimmen, welche Gruppe das Produkt am überzeugendsten präsentiert hatte. Die Schüler Jan Weden, Maik Lammers, Kristin Bunselmeyer, Leonie Schoch, René Schierwagen, Laura Hinrichs, Nils Mannott und Nina Brüning (Auszubildende der Popken Fashion Services) holten am Ende den Sieg.

Ralf Keller, kaufmännischer Geschäftsführer der Popken Fashion Group, sagte, das Planspiel biete eine hervorragende Möglichkeit, Unternehmen praxisnah kennenzulernen. Die Schüler könnten hautnah erleben, was Wirtschaft bedeutet und welche Folgen wirtschaftliches Handeln hat.

Kerstin Walther vom Lothar-Meyer-Gymnasium sagte, dass den Schülern beim Planspiel wirklich etwas geboten werde. Die Schüler hätten die Möglichkeit, etwas zu leisten, was sie im Unterricht nicht zeigen können oder verstecken.


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Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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