WESTERSTEDE Die Anspannung stand den jungen Teilnehmern ins Gesicht geschrieben, als sie an ihren Instrumenten Platz nahmen. Doch als die ersten Töne der wochenlang eingeübten Melodie erklangen, schien die Nervosität wie weggeblasen. 44 Teilnehmer im Alter von sieben bis 17 Jahren aus ganz Niedersachsen hatten sich in Westerstede getroffen, um beim Landeswettbewerb um den Deutschen Akkordeonmusikpreis einen der vorderen Plätze zu ergattern. Die Veranstaltung war vom Deutschen Harmonika-Verband in Zusammenarbeit mit der Musikschule Ammerland organisiert worden. Mit ihrem Spiel verwandelten die Nachwuchsmusiker den Sitzungssaal im Kreishaus für einen Tag in einen Konzertsaal.

Sechs Teilnehmer aus dem Ammerland erhielten am Ende das Prädikat „ausgezeichnet“. In der Altersstufe eins konnte sich das Akkordeon-Duo Mariam Thyen und Berit Kleinert freuen. Die Sieger in der Altersstufe zwei haben sich sogar für den Bundeswettbewerb qualifiziert (11. bis 14. Juni). Es sind Lea Baumann und Fokko Ahlers mit ihren Akkordeons sowie Melina Braje und Angelina Feist in der Kategorie Kammermusik. Sie und weitere 19 Nachwuchsmusiker aus Niedersachsen werden nach Baden-Baden fahren.

Das gute Abschneiden der Ammerländer erklärt der Landesvorsitzende des Deutschen Harmonika-Verbandes, Harald Kistner (Westerstede), mit einer recht großen Beliebtheit dieses Instrumentes im Landkreis. So habe er in den vergangenen Jahren zahlreiche Musikbegeisterte dafür interessieren können. Rund 30 Akkordeonschüler erhielten derzeit Unterricht in der Musikschule Ammerland, 20 Erwachsene seien darüber hinaus im Akkordeon-Orchester aktiv.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

„Das ist ein äußerst vielseitiges Instrument, das sich nämlich nicht nur für Schunkellieder und Folklore eignet“, betont Kistner. Die Möglichkeiten eines Akkordeons würden vielfach verkannt. Das Instrument eigne sich auch für Rock- oder Kammermusik. „Man kann sich selbst begleiten und hat immer sein eigenes Orchester dabei“, nennt Kistner weitere Vorzüge. Ideales Einstiegsalter für Kinder sei acht Jahre.

Mehr Infos unter

www.musikschule-ammerland.de

Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.