Metjendorf Die Planungen für die Sanierung der Metjendorfer Ortsdurchfahrt ab Mai kommenden Jahres wurden am Dienstag im Ausschuss für Straßen- und Verkehr präsentiert. Auf einer Länge von 1,4 Kilometern will die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Oldenburg die Strecke neu machen. Mehr noch: Drei sogenannte Knotenpunkte sollen umgebaut und für Fußgänger und Radfahrer sicherer gestaltet werden, wie Olaf Prante vom gleichnamigen Ingenieurbüro den Ausschussmitgliedern erläuterte.

Bei den Knotenpunkten handelt es sich um die Einmündungen Schwarzer Weg, Ofenerfelder Straße und Alter Postweg. Prante erklärte die Tücken der jeweiligen Einmündungen. „Wir haben festgestellt, dass in der Metjendorfer Ortsmitte viele Radfahrer und Fußgänger unterwegs sind“, so der Ingenieur. Am Schwarzen Weg werde zu schnell abgebogen, Radler seien wegen der Lage des Radweges erst spät zu sehen. In den vergangenen drei Jahren sei es zu fünf Unfällen mit Pedaleuren gekommen. Beim Umbau soll der Radweg näher an die Straße gelegt und eine neue Ampel errichtet werden.

An der Einmündung Ofenerfelder Straße sei es zu Kollisionen mit Linksabbiegern in Richtung Oldenburg gekommen.

Sehen Sie hier die Grafik zu den Knotenpunkten auf der Metjendorfer Landstraße.

Und beim Alten Postweg komme es zu Kollisionen, wenn Autofahrer rechts auf die Metjendorfer Landstraße abbiegen, so Olaf Prante. Das soll so umgestaltet werden, dass Autofahrer anhalten müssten.

Ausschussmitglied Irmgard Stolle (SPD) bemerkte, dass mit dem Umbau an der Ofenerfelder Straße zu viele Ampeln auf die Metjendorfer Landstraße kämen. Sie fürchte Rückstaus. Parteikollege Dirk Schröder schlug daraufhin vor, einen Kreisel an der Ofenerfelder Straße zu bauen. Das sei nicht möglich, so die Vertreterin der Landesbehörde, weil Platz fehle. Schröder beharrte aber darauf, dass ein Entwurf mit einem Kreisel angefertigt werde und stellte einen entsprechenden Antrag. Der fand indes keine Mehrheit.

Der Grüne Jörg Thom fragte nach, ob die Querungshilfen, die zusätzlich auf der Metjendorfer Landstraße gebaut werden, breiter gestaltet werden können, damit auch Fahrräder mit Anhängern keine Platzprobleme hätten. Breiter als 2,50 Meter und mit einem Schutzstreifen könnten die Querungshilfen nicht angelegt werden, so die Behördenvertreterin.

Bis September sollen die Arbeiten dauern. Neben den Umbauarbeiten gibt es auch neuen Asphalt für den Abschnitt der Ortsdurchfahrt. Dazu wird die Metjendorfer Landstraße abschnittweise voll gesperrt. Prante erläuterte, dass man mit den Arbeiten in die Sommerferien hineingehe, dann habe man schon mal den Schulbusverkehr von der Straße.

Jens Schopp Redakteur / Redaktion Rastede/Wiefelstede
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.