APEN /AUGUSTFEHN „Kinder können mehr. Wir machen gemeinsam stark“: Unter diesem Motto stand jetzt ein Seminar für Fachkräfte in Hannover im Rahmen der Bildungsmesse „didacta“. Rund 700 Teilnehmer informierten sich in vier Foren über aktuelle Fragen zum Thema frühkindliche Bildung. Als Referenten eingeladen waren Abordnungen aus den beiden Konsultationskindergärten Apen und Augustfehn I.

Kinder experimentieren

Gemeinsam mit weiteren Erzieherinnen berichtete Jutta Jonen von den vielen positiven Erfahrungen, die sie in der „Brücke“ in Augustfehn I mit dem Angebot der Lernwerkstätten gemacht habe. „Hier erleben sich Kinder als Akteure. Sie können viele Dinge selbst ausprobieren und erfahren“, fasst sie die Vorteile zusammen. An dem Konzept sei in den vergangenen Jahren immer weiter gefeilt worden. Mittlerweile könnten die Kinder zwischen elf verschiedenen Lernwerkstätten im Haus wählen. „Wir haben beispielsweise eine Wortwerkstatt, in der sich die Kinder mit der Sprache beschäftigen. Im Labor können die Kinder mit Feuer und Wasser experimentieren. In der Mathewerkstatt geht es dagegen um Zahlen, ums Messen, Wiegen und Sortieren.“

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In Hannover stellten die Augustfehner ihren Leitsatz „Erzählst du es mir, werde ich es vergessen. Zeigst du es mir, werde ich mich erinnern. Beteiligst du mich, werde ich es verstehen“ (Laotse) in einer kleinen Bühnenpräsentation vor und erläuterten die Schwerpunkte ihres Konzepts anhand von Beispielen.

Thema „Gesundheit“

Die Möglichkeit, anderen von den eigenen positiven Erfahrungen im Hause zu berichten, nutzten auch die Erzieherinnen vom Aper Kindergarten „Unterm Regenbogen“. Sie waren gebeten worden, schwerpunktmäßig über „Gesundheitserziehung“ zu sprechen. Sie zeigten einen kurzen Film, eine Power-Point-Präsentation und etliche Fotos, um die Arbeitsweise im Kindergarten zu verdeutlichen. „Wir haben unter anderem unsere vier Grundsäulen vorgestellt: Persönlichkeitsentwicklung, Ernährung, Bewegung und Netzwerke“, erzählt Sandra Frerichs-Bischoff. Ziel sei es, dass es den Kindern rundum gut gehe. Daher sei auch der Kontakt nach außen sehr wichtig: „Wir nutzen das Fachwissen und die Angebote von verschiedenen Institutionen vor Ort. Außerdem kommen ehrenamtliche Helfer zu uns in den Kindergarten.“ So sei es möglich, dass Kinder Fußgymnastik lernen oder miteinander gesunde Gerichte kochen.

Erfahrungen weitergeben

Den Ausflug in die Landeshauptstadt haben alle Beteiligten als Bereicherung empfunden. Aber auch im Ammerland werden die beiden Kindergärten häufig besucht. Der fachliche Austausch mit Berufskollegen gehört zu den Aufgaben der Konsultationskindergärten, die in ihrem Haus vorbildhaft ein bestimmtes Konzept verwirklicht haben. „Die eigenen Erfahrungen weitergeben, aber auch die Sichtweisen der anderen erleben, das ist das Schöne“, findet Jutta Jonen.

Die Einrichtungen in Apen und Augustfehn I werden noch ein weiteres Jahr als Konsultationskindergärten geführt und in dieser Zeit werden dort viele weitere Besucher erwartet.

Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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