Augustfehn I Mit viel Begeisterung mischen die Kinder Erde, Ton, Saatgut und Wasser. Den so entstandenen Matsch kneten sie ordentlich durch und formen daraus kleine Saatbälle.

Diplom-Ingenieurin Nadja Krause von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen ist zu Gast im Kindergarten „Die Brücke“ in Augustfehn. Sie hat alle Zutaten für das Gartenprojekt mitgebracht. „Wir wollen den Kindern die Gartenarbeit näher bringen und schon früh ein Interesse für Berufe wie den Gärtner wecken.“

„Die Kinder können die Entwicklung der Pflanzen, die aus den Saatkugeln entstehen und im Garten des Kindergartens wachsen, genau beobachten“, sagt Jutta Jonen, Leiterin des Kindergartens. So würden die Mädchen und Jungen durch regelmäßige Pflege (z.B. Wässern) direkt sehen, wie die Blumen als zarte Sprösslinge aus der Erde kämen, langsam, aber stetig wachsen würden und schließlich ihre Blüten entwickelten.

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„Die Samen in den Saatbällen sind eine bunte Sommerblumenmischung“, erläutert Nadja Krause. Die größten Pflanzen würden ungefähr einen Meter hoch wachsen und bunt blühen, so dass sie sich wunderbar dafür eignen würden, geschnitten und in eine Vase gestellt zu werden. So fände die Natur auch Einzug in den Kindergarten selbst.

Darüber hinaus würden die bunten Blumen das Nahrungsangebot für Insekten im Garten der Einrichtung erweitern. „Die angelockten Insekten bestäuben dann auch die Pflanzen in unserem Naschgarten, so dass wir hoffentlich eine reiche Ernte haben werden“, freut sich Jutta Jonen über den zusätzlichen positiven Effekt der Blumen.

Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg
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