Nethen In den Streit um die Oldenbora 2013 schaltet sich die Junge Union Rastede ein und spricht sich klar für die Veranstaltung aus.

Wie berichtet, versucht die UWG Rastede mit einem Antrag an den Landkreis Ammerland, die Großveranstaltung zu verhindern. „Entgegen den Äußerungen des UWG-Vorsitzenden Theo Meyer haben uns viele positive Stimmen erreicht. Man freue sich in Rastede und insbesondere in der jungen Bevölkerung über die Großveranstaltung und fühle sich durch die Äußerungen Meyers ins falsches Licht gerückt. Die Menschen vor Ort stehen größtenteils hinter der Veranstaltung“, so die jungen Ratsherren Thorsten Bohmann und Alexander von Essen.

Die Oldenbora als großes House- und Elektrofestival habe im vergangenen Jahr rund 7000 Besucher in den Beachclub Nethen gelockt und sei insbesondere bei den jungen Menschen aus Rastede und der Umgebung beliebt.

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Bei einem Ortstermin mit den Organisatoren informierten sich Bohmann und von Essen über den aktuellen Planungsstand der Großveranstaltung, erörterten strittige Punkte und sahen sich das Veranstaltungsgelände an.

Dabei gingen die Ratsherren mit den Oldenbora-Geschäftsführern Nico Winter und Florian Zängler insbesondere auf die Lärmproblematik und die Verkehrssituation ein. Die Veranstalter versicherten, dass die Planungen gut voran gingen, die Belange der Behörden und der Anwohner sehr ernst genommen würden und man die Probleme des Vorjahres ausnahmslos aufarbeite.

Man denke darüber nach, die Zeitachse zu verschieben, so dass sich die Veranstaltung nicht bis in die frühen Morgenstunden ziehe. In Kürze planen die Veranstalter eine öffentliche Informationsveranstaltung für alle Bürger, um weitere Sorgen auszuräumen.

„Laut UWG besteht kein Interesse an einem Informationsabend. Das bedauern wir sehr, möchten aber dennoch eine Informationsveranstaltung anbieten und werden in Kürze dazu einladen“, so Nico Winter. Aktuell sind die Organisatoren in Nethen unterwegs, um den persönlichen Kontakt mit den Anwohnern zu suchen.

Darüber hinaus regten die Ratsherren an, auf Parkflächen außerhalb Nethens, beispielsweise in Ras­tede, zurückzugreifen und von dort eine Buslinie zum Veranstaltungsgelände einzurichten. „So ließe sich das Verkehrsaufkommen in Nethen und die Belastung für die Anwohner verringern. Das würden wir sehr begrüßen“, so Bohmann und von Essen.

Zudem freut die Ratsherren, dass die Veranstalter möglichst viele Aufträge an Unternehmen aus der Gemeinde vergeben möchten.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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