WESTERSTEDE WESTERSTEDE - Gedanken über den Schilderwald an der Ammerland-Allee haben sich zahlreiche Radfahrer und Autofahrer gemacht, wie gestern eine Blitzumfrage in der Westersteder Innenstadt ergab. Wie berichtet, hatte eine Firma hier große Plakattafeln für Werbezwecke errichtet, die sie jedoch auf Einschreiten der Stadtverwaltung wieder abnehmen musste.

„Gott sei dank sind die Plakattafeln weg. Es müssten überall die Plakate entfernt werden. Viele sind gar nicht mehr aktuell oder werden in den Graben geworfen und liegen da rum“, sagt Karl-Hermann Kahle entschieden. „Ich gucke auch gar nicht drauf, mich stört das nur.“ Seine Informationen beziehe er aus der Tageszeitung.

„Bei Werbetafeln dieser Größe ist eine besondere Genehmigung erforderlich, das war rechtlich nicht in Ordnung. Andere müssen sich ja auch an die Vorschriften halten“, findet Paul Eckholt. Von einem „Schilderwald“ wolle er jedoch nicht sprechen. „Im Vergleich mit anderen Ländern ist das bei uns noch harmlos.“

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„Überhaupt nicht bemerkt“ hat Gisela Theile die Plakatierungsaktion an der Ammerlandallee. „Werbung ist grundsätzlich in Ordnung, unabhängig von der Größe und Anzahl“, findet sie jedoch. Persönlich achte sie aber nicht auf Plakate, sondern sehe lieber in die NWZ.

„Wenn so viele Plakate hängen, lenkt mich das als Autofahrer ab“, sagt dagegen Karl Feldmann. Zum Beispiel Parteien könnten darauf nicht verzichten, weiß er. „Aber in dieser Massivität ist das nicht in Ordnung“, bemängelt er die Aktion an der Ammerlandallee.

Die Form der „geordneten“ Werbung halte er für besser als wilde Plakatierungen, sagt dagegen Hartmut Kröncke. Als Radfahrer fühle er sich davon auch nicht abgelenkt. Allerdings würde er die Werbeflächen ausschließlich nutzen, um Veranstaltungen anzukündigen.

„Plakate stören mich eigentlich nicht, aber das war zu viel“, sagt Insa Weyrauch-Heyen. Weniger sei mehr. Sie selbst informiere sich jedoch in der NWZ unter „Kurz notiert“ über Veranstaltungen.

Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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