Hüllstede Mit einem neuem Betreuungsfahrzeug können die Schnelleinsatzgruppen (SEG) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ihre Kollegen und die Mitglieder von Polizei und Feuerwehr in Katastrophenfällen künftig noch besser unterstützen. „Wir freuen uns riesig über unser neues Fahrzeug und hoffen weiterhin auf gute Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr“, betonte der Vorsitzende des DRK Kreisverbandes Ammerland, Gerd Tapken, bei der Übernahme des neuen Einsatzfahrzeugs in Hüllstede.

Eingesetzt werden soll der rund 90 000 Euro teure Mercedes Benz Sprinter mit Doppelkabine in Gefahrsituationen, die ein hohes Aufgebot an Rettungskräften erfordern. Neben Naturkatastrophen fallen auch schwere Unfälle oder Großbrände in den Einsatzbereich der SEG. „Wir haben unter anderem eine mobile Feldküche an Bord sowie ein Zelt mit Heizung. Im Ernstfall sind wir also gut ausgestattet für die Versorgung von Verletzten und können auch den Helfern vor Ort ein geeigneter Anlaufpunkt sein“, gab der Kreisgeschäftsführer des DRK, Matthias Benken, einige technische Details des neuen Fahrzeugs bekannt. In Westerstede sei es das einzige seiner Art und soll nach Plänen der DRK Mitglieder auch überörtlich eingesetzt werden. Es löst damit ein Versorgungsfahrzeug ab, das 28 Jahre lang beim DRK im Einsatz war.

Finanziert haben die DRK-Mitglieder den neuen Sprinter zum Teil aus eigenen Mitteln. Rund 40 000 Euro konnten sie hierfür aufbringen. Die restlichen 50 000 Euro hat das Land Niedersachsen aus Katastrophenschutzmitteln bereitgestellt. „Gerade im Katastrophenfall muss das Material allen Herausforderungen standhalten. Die ehrenamtlichen Helfer des DRK müssen sich auf ihre Ausrüstung verlassen können“, erläuterte der Dezernent für den Bereich Bauen, Umwelt und Ordnung im Landkreis Ammerland, Dr. Thomas Jürgens, die Notwendigkeit geeigneter Einsatzfahrzeuge. „Mit dieser Unterstützung möchten wir auch die Arbeit und das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer des DRK wertschätzen. Wir können alle dankbar sein, dass sie in ihrer Freizeit diese großartige Arbeit leisten“, fügte der Präsident der Polizeidirektion Oldenburg, Johann Kühme, hinzu.

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