HAHN „Sie schieben zukunftsträchtige Projekte in Form von Seminaren, Bildungsreisen und ähnlichen Aktivitäten an, die den Frauen zugute kommen und damit auch unserer Heimat“, würdigte Dieter von Essen, stellvertretender Bürgermeister in Rastede, den Landfrauenverein Hahn im Rahmen einer Feierstunde zum 60-jährigen Bestehen. Landfrauen würden Hilfestellung leisten, wo immer es nötig sei, wovon viele Frauen und Familien in unserer noch immer eher ländlich geprägten Gemeinde profitieren“, fügte von Essen hinzu.

Das Gemeinwesen habe heute weitaus mehr zu bieten als früher, „auch das ist ein Verdienst von ihnen“, lobte der stellvertretende Bürgermeister. Die Arbeit des Landfrauenvereins präge ein Stück Heimat, stehe für Tradition, Brauchtum und Weltoffenheit.

Neben von Essen gratulierten Pastor Christoph Müller, die erste Vorsitzende des Landfrauenverbandes Weser-Ems, Agnes Witschen, Almut Neumann von der Kreisarbeitsgemeinschaft der Ammerländer Landfrauen, Anne Kreiling von der Landwirtschaftskammer, Manfred Gerken vom Landvolkverband sowie Sibylla Borsari von der Ländlichen Erwachsenenbildung und Margret Rolfs vom Dorfhelferinnenwerk.

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„Landfrauenvereine sind das Sprachrohr der Frauen im ländlichen Raum. Frauen wollten schon immer etwas bewegen, miteinander und füreinander“, betonte Agnes Witschen.

Der Landfrauenverein Hahn ist einer der ältesten Landfrauenvereine im Ammerland. Während eine Flötengruppe der Musikschule Ammerland und Sketche der Landfrauen das Programm bereicherten, zeichnete Vorsitzende Frieda Eilers die langjährigen Vertrauensfrauen Marga Tabken, Elli Wilksen und Gerda Müller aus. Und einen Blumenstrauß gab es für die ehemalige Vorsitzende Doris Hümme.

Die nächste Veranstaltung des Landfrauenvereins findet am 20. Oktober im Gemeindehaus der Lehmder Kirche statt. Reinhard Meyer aus Rönnelmoor erzählt lustige plattdeutsche Kurzgeschichten aus seinem Buch „Hebbt wi lacht, miene Höhner un ik“.

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