Aschhausen Zur 50. Wiederkehr seiner Gründung hatte der Ortsbürgerverein Aschhausen am Wochenende zum großen Dorf- und Kürbisfest eingeladen. Zur offiziellen Feierstunde am Sonnabend begrüßte Vorsitzender Kuno Lüttmann viele Ehrengäste sowie Abordnungen aller örtlichen Vereine und der benachbarten Bürgervereine. „Mit ihrem Kommen“, so der Vorsitzende, „zeigen sie ihre Verbundenheit mit dem Ortsbürgerverein.“

Zum 26. Februar des Jahres 1964 habe eine Interessengemeinschaft zur Gründung eines Bürgervereins in die damalige Gaststätte Eilers (heute „Meta“) eingeladen, blickte Lüttmann mehr als ein halbes Jahrhundert zurück. Mit dem zu gründenden Verein sollte das Gemeinwohl aller Bürger bedacht werden, bei dem sich ein „weites Betätigungsfeld“ anbiete. Unterschiedliche Interessenrichtungen sollten ihren Niederschlag in dem zu wählenden Vorstand finden, hieß es in der Einladung. Der neue Verein wurde von 13 Mitgliedern ins Leben gerufen. Zum Vorsitzenden wählten sie Friedrich Lüttmann, in Aschhausen als „Brooks Fied“ bekannt. In seinem „Schnelldurchlauf“ zur 50-jährigen Vereinsgeschichte beleuchte der Vorsitzende auch die Entwicklung der Bauerschaft und hielt auch nicht mit teils augenzwinkernd vorgetragener Kritik zurück. Eine von Gerd Dreyer gestaltete Fotoausstellung im Vorraum der Grundschule dokumentiert mit rund 200 Bildern die Entwicklung Aschhausens und fand sehr viel Beachtung.

In dem von Pastorin Friederike Deecken gefeierten und gut besuchten Erntedankgottesdienst drückte sie die Freude über die geernteten Früchte aus und betonte, die Hoffnung nicht aufgeben zu dürfen, dass eines Tages alle Menschen auf Erden satt werden. Der Ortsbürgerverein hatte sich für die Kirche in Dreibergen etwas Besonderes ausgedacht: Alte Dachziegel wurden mit herbstlichen Blumengebinden dekoriert und verkauft. Mit dem Erlös soll die Sanierung des maroden Dachs der St.-Michael-Kirche unterstützt werden. Als Dank überreichte die Pastorin einen in goldenen Farben lackierten Dachziegel an den Ortsbürgervereinsvorsitzenden Lüttmann.

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Am Kinderumzug beteiligten sich 18 Gruppen; erstmals startete zum alle zwei Jahre stattfindenden Kürbisfest auch ein „Dorfspaß“, bei dem sich neun Gruppen in unterschiedlich lustigen Disziplinen messen mussten.

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