Gristede Der SV Eintracht Wiefelstede hat es vorgemacht, nun könnte der SSV Gristede nachziehen: Der Sportplatz in Gristede soll eine neue Flutlichtanlage erhalten. Wie auch auf dem Platz Am Breeden, könnte die Errichtung von einer neuen Anlage mit Bundesmitteln und Geldern des Landkreises gefördert werden.

LED-Anlage

Die Voraussetzungen für eine Förderung mit Bundesmitteln sind laut der Machbarkeitsstudie des Vareler Ingenieurbüros BLE gegeben. Denn geplant ist, eine LED-Anlage bauen zu lassen. Die jährliche Stromeinsparung beliefe sich dann laut Studie auf rund 16 000 Kilowattstunden. Dementsprechend sei eine Förderung über das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, heißt es in der entsprechenden Vorlage.

Allerdings sei lediglich mit einer BMU-Förderung in Höhe von etwa 9000 Euro zu rechnen. Der Fachdienst Straßen, Wege, Plätze der Gemeinde Wiefelstede schätzt die Gesamtkosten des Vorhabens auf 130 000 Euro.

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Mit dem Sportförderprogramm des Landkreises Ammerland könnte jedoch eine deutlich reichhaltigere Finanzspritze in das Projekt fließen. Hier sei laut Beratungsvorlage eine Drittelförderung zu erwarten. Den geschätzten Kosten entsprechend, könnte der Landkreis sich an der neuen Anlage mit etwa 43  000 Euro beteiligen.

Bislang sind allerdings keine dementsprechenden Förderanträge gestellt worden. Abzuwarten ist zuerst noch der Maßnahmenbeschluss durch den Rat der Gemeinde.

Anlass für die Machbarkeitsstudie war, dass die derzeitigen Flutlichtmasten im Zuge der turnusmäßig vorgeschriebenen Standsicherheitsprüfung von der externen Prüffirma als nicht standsicher deklariert worden waren und müssen aus Gründen der Verkehrssicherung erneuert werden.

Bewässerungsanlage

Doch damit nicht genug: Im Zuge der Erneuerung der Flutlichtanlage muss auch eine neue Stromleitung um den Sportplatz verlegt werden. In diesem Zuge soll eine Ringleitung zur Bewässerung des Sportplatzes mitverlegt werden, so dass eine Sportplatzbewässerung mit Hilfe von festinstallierten Großflächenregnern erfolgen kann. Geplant ist laut entsprechende Beratungsvorlage, die neue Beregnungsanlage über einen neu zu bohrenden Brunnen mit neuer Pumpenanlage zu speisen. Bislang fand die Sportplatzbewässerung über Schlauchwagen mit Trinkwasserspeisung statt. Mit dem neuen Brunnen müsste kein Trinkwasser aus der Leitung mehr für die Sportplatzbewässerung verbraucht werden. Die Kosten hierfür werden mit rund 28 000 Euro kalkuliert, so die Vorlage.

Daniel Kodalle Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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