Rostrup Bevor die Gemeinde mit der Eigentümerin des früheren Bundeswehrgeländes, der Palais am Meer (Bremen) einen städtebaulichen Vertrag unterschreibt, müsse eine naturschutzfachliche Prüfung der beiden an die Gemeinde gehenden Flächen erfolgen. Das fordert Grünen-Ratsherr Edgar Autenrieb, zugleich Sprecher der Bürgerinitiative Bad Zwischenahn. Insbesondere dürfe ohne eine solche Prüfung keine Festlegung im Bereich Nutzung, Pflege und Gestaltung erfolgen, so Autenrieb. Palais am Meer und Gemeinde hatten (wie berichtet) in Gesprächen eine Aufteilung des Geländes vereinbart, wobei zwei Flächen (eine für Wohnbebauung an der Elmendorfer Straße, eine als Grünfläche östlich des Bachstelzenweges) an die Gemeinde gehen sollen.

Zur Begründung verweist Autenrieb auf seinen im September 2012 gestellten Antrag auf Ausweisung eines Naturschutzgebietes am Westufer des Zwischenahner Meeres (bisher ist hier ein Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen). Darin hatte er darauf hingewiesen, dass „alle bisherigen umfangreichen öffentlichen Studien, wie auch die Feststellung der Landesbehörden, auf die Notwendigkeit der Unternaturschutzstellung dieses letzten, weitestgehend naturbelassenen Areals am Westufer des Zwischenahner Meeres hinweisen“.

Autenrieb: „Bevor hier weitreichende Festlegungen bezüglich der Nachnutzung vertraglich vereinbart werden, sollten wir uns nicht der Möglichkeit berauben, nachhaltig und zum Wohle unserer Gemeinde tätig zu werden. Es geht um eines der wenigen noch vorhandenen Biotope am Zwischenahner Meer und dessen adäquaten Schutz.“

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Der Ratsherr empfiehlt eine Zusammenarbeit mit der und dem Institut für Biologie und Umweltwissenschaften der Universität Oldenburg .

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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