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Wiefelstede Der Wiefelsteder Verwaltungsausschuss hat am Montag in einer zusätzlich anberaumten Sitzung beschlossen, die fünf Mobilhäuser für Flüchtlinge in Wiefelstede nicht auf Leasing-Basis anzuschaffen, sondern doch zu kaufen – für rund 220 000 Euro. „Aus ökonomischen Gründen“, wie Bürgermeister Jörg Pieper im Gespräch mit der NWZ  erklärte. Bei einem Leasing-Vertrag über vier Jahre hätte die Gemeinde rund 29 000 Euro mehr zahlen müssen, sagte Pieper.

Aufstellung am 5. April

Refinanziert werde die Transaktion über die Gelder, die der Landkreis der Gemeinde für die Unterbringung von Flüchtlingen zahlt, erklärte Pieper. Die Mobilhäuser sollen – wie berichtet – an der Straße „Am Brinkacker“ in Wiefelstede aufgestellt werden, zwischen Kläranlage und vorhandener Wohnbebauung. Die Fläche gehört der Gemeinde. „Die ersten drei der insgesamt fünf Häuser werden am Montag, 4. April, angeliefert und am Dienstag, 5. April, aufgestellt“, gab Pieper den Zeitplan vor. Zwei weitere Häuser werden im Mai erwartet. Jedes dieser Häuser kann maximal acht Personen aufnehmen.

Planungen, weitere Mobilhäuser auch in Metjendorf aufzustellen, würden derzeit nicht weiter konkretisiert“, sagte der Bürgermeister. Die Zahl der Flüchtlinge, die nach Wiefelstede kämen, sei in den vergangenen Wochen gesunken. Die Gemeinde habe ihre aktuelle Aufnahmequote bis auf 22 Personen bereits erfüllt. Da das Land Niedersachsen bereits angekündigt hat, die aktuelle Quote bis Ende Juli zu verlängern, sofern sich der Flüchtlingszustrom nicht ändere, werde die Gemeinde nun versuchen, die Quote nicht nur zu erfüllen, sondern sogar zu übertreffen, sagte Pieper.

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Gemeinde kauft Haus

Der Verwaltungsausschuss beschloss zudem, ein leerstehendes Haus am Drosselweg in Wiefelstede für die Unterbringung von Flüchtlingen zu kaufen. Über die Höhe der Kaufsumme machte Pieper keine Angaben. Es ist mittlerweile das zweite Haus, das die Gemeinde für diesen Zweck erworben hat.

Schließlich beschloss der Verwaltungsausschuss, eine zusätzliche, auf zunächst zwölf Monate begrenzte Stelle im Fachbereich „Soziale Hilfen“ zu schaffen. Sie ist damit ab dem 1. April bewilligt. Eine Besetzung steht noch aus. Wie Pieper erklärte, soll die Person vorwiegend arabische Sprachkenntnisse besitzen und sich um die Flüchtlings-Großunterkünfte (ab 30 Personen) im ehemaligen „Dringenburger Krug“ und in der Straße „Am Brinkacker“ in Wiefelstede (Mobilhäuser) kümmern.

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