Wiefelstede Fünf Teilabschnitte von Straßen in der Gemeinde Wiefelstede werden im kommenden Jahr saniert, obwohl dafür keine Fördermittel vom Land zur Verfügung stehen. Dieser Beschlussempfehlung haben die Mitglieder des Ausschusses für Straßen und Verkehr der Gemeinde am Montagabend im Sitzungssaal des Wiefelsteder Rathauses einstimmig zugestimmt. 300 000 Euro stehen für die Sanierung im Haushalt 2014 zur Verfügung, 282 000 Euro müssen voraussichtlich aufgebracht werden.

Betroffen sind die Straßen Alter Kamp in Heidkamperfeld (Sanierungskosten 67 200 Euro), Hullenhauser Straße in Conneforde (56 000 Euro), Kirchweg in Wiefelstede (15 000 Euro), Am Wald in Bokel (56 000 Euro) und Nutteler Weg in Nuttel (88 200 Euro). Die Ausschussmitglieder machten sich vor ihrer Sitzung bei einer gemeinsamen Reise zu den Straßen ein Bild von deren Zustand.

„Wir wollen nicht in Rückstand geraten mit den Sanierungen. Das Geld steht im Haushalt zur Verfügung, also sollten wir durchstarten“, sagte Fachbereichsleiter Hans-Günter Siemen. Hans-Dieter Schneider (SPD) fragte, ob gleich alle fünf Straßen saniert werden müssten, oder ob man nicht in Teilen auf eine Förderung 2015 hoffen könne. „Wir wissen nicht, wie der nächste Winter wird und was für neue Probleme auftreten. Zudem wissen wir nicht, ob wir dann wirklich Fördergelder bekommen“, sagte Siemen. Eine Verschiebung sei „kontraproduktiv“, betonte Bürgermeister Jörg Pieper. Letztlich einigten sich alle Fraktionen, dass die Straßen schnell saniert werden sollten.

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Auf klare Ablehnung stieß hingegen die Erstellung eines Spurbahnplattenweges auf dem unbefestigten Teilstück Am Wald in Bokel. Ein Anwohner hatte eine Verbesserung des Durchganges hin zum Alten Kirchweg gefordert, da seine schulpflichtigen Enkelkinder ihren Schulweg nach Rastede – sie nutzen die Strecke, um nicht mehrmals die stark befahrene Bokeler Landstraße überqueren zu müssen – mit den Fahrrädern kaum bewältigen könnten und oft nass und dreckig in der Schule ankommen würden, da der Weg bei Regen und im Winter stark aufgeweicht sei.

„Dieses Thema hat ganz Bokel die letzten Tage beschäftigt“, sagte Enno Kruse (UWG). Es handele sich um einen landwirtschaftlichen Weg, dabei solle es auch bleiben. Im Bokeler Ortsbürgerverein habe man sich umgehört. „Die Bürger sind ansonsten geschlossen dagegen“, so Kruse. Sie würden fürchten, dass durch die Erstellung eines Spurbahnplattenweges Durchgangsverkehr entstehen könnte, der nicht gewünscht sei. Die Mitglieder ließen sich von den Argumenten überzeugen. Sie stimmten einstimmig gegen den Spurbahnplattenweg Am Wald.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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